Horror-Regisseure
Millionen-Hype: Gen-Z erobert Hollywood
Während die ganz großen Hollywood-Blockbuster wie Spielbergs "Disclosure Day" oder das neue "The Mandalorian and Grogu"-Abenteuer um die Kinokassen rittern, schleicht sich klammheimlich die Generation Z an den Kino-Charts vorbei. Mit Mini-Budgets, aber fetten Gewinnen lassen zwei junge Filmemacher, die ihre Karriere auf YouTube starteten, die etablierten Arthaus-Studios jubeln.
Bevor die beiden Horror-Highlights "Backrooms" (Kinostart 18. Juni) und "Obsession – Du sollst mich lieben" (Kinostart 25. Juni) bei uns anlaufen, haben sie international bereits für absolute Sensationen gesorgt.
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"Backrooms": Das Internet-Phänomen knackt die 200-Millionen-Marke
Hinter "Backrooms" steckt der erst 20-jährige Kane Parsons. Er hat einen viralen Internet-Mythos aus dem Jahr 2019 – ein unheimliches, endloses Labyrinth aus gelb tapezierten, fensterlosen Räumen – auf die Leinwand gebracht. Was 2022 als YouTube-Kurzfilm mit über 84 Millionen Klicks begann, mutierte im Kino zum Mega-Hit.
Das Budget: Schlanke 10 Millionen US-Dollar.
Das Einspieljahr: Seit dem US-Start im Mai spielte der Schocker weltweit bereits über 200 Millionen Dollar ein. Damit ist er der erfolgreichste Film des Kult-Studios A24 und hängt sogar hochkarätige Dramen ab.
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Darum geht’s: Ein Möbelhändler (Chiwetel Ejiofor) entdeckt in seinem Laden eine unsichtbare Tür und landet in einer bizarren Parallelwelt, in der Möbel im Boden versinken und das Deckenlicht nervtötend surrt. Seine Psychologin (Renate Reinsve) versucht ihn zu retten – ein echter Nervenkitzel, der auch ganz ohne Vorwissen perfekt funktioniert.
"Obsession": 750.000-Dollar-Film bricht Rekorde
Noch eine Spur krasser schaut die Rechnung bei "Obsession" von Curry Barker (26) aus. Der YouTuber liefert einen packenden Psychothriller über toxische Liebe ab, der die Kinokassen regelrecht gesprengt hat.
Die Sensation: Bei Produktionskosten von gerade einmal rund 750.000 Dollar spülte der Streifen phänomenale 285 Millionen Dollar an den internationalen Kassen ein. Für das Studio Focus Features ist es der umsatzstärkste Film der gesamten Unternehmensgeschichte.
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Darum geht’s: Der schüchterne Bear (Michael Johnston) hilft seiner Schüchternheit mit einem magischen Artefakt nach, damit sich sein Schwarm Nikki (Inde Navarrette) in ihn verliebt. Der Wunsch geht nach hinten los: Nikki entwickelt eine mörderische, blutige Besessenheit. Barker inszeniert den Liebesalbtraum erfrischend unkonventionell – erst subtil, dann immer brutaler und vollgepackt mit fiesen Jumpscares.
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