WM-Held

Kult-Goalie Vozinha muss Namen ändern

Torwart im gelben Trikot feiert nach einem Fußballspiel im Stadion, Menschen applaudieren.
© GEPA pictures
Vozinha muss sich auf eine ungewohnte Änderung einstellen
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Der Kult-Torhüter von Kap Verde darf seinen berühmten Spitznamen künftig nicht mehr auf dem Trikot tragen. Nach seinem Wechsel zum chilenischen Traditionsklub Colo-Colo wird der 40-Jährige offiziell unter seinem echten Namen auflaufen müssen.

Der Grund liegt in den Regeln der chilenischen Liga. Dort sind Spitznamen auf den Rückseiten der Trikots nicht erlaubt. Wer trotzdem mit einem solchen Namen spielt, riskiert laut Medienberichten sogar eine Gelbe Karte und eine Geldstrafe.

Kein Spitzname erlaubt

Aus "Vozinha" wird deshalb künftig entweder "Evora", "Dias" oder "Evora Dias" auf dem Dress stehen. Gemeint ist damit sein bürgerlicher Name Josimar José Evora Dias.

Ein Fußballtorwart mit Handschuhen hält einen Ball und wärmt sich auf dem Spielfeld auf.
© APA/AFP/CHANDAN KHANNA

Seinen Spitznamen hatte der Torhüter durch seine starken Leistungen bei der Weltmeisterschaft weltweit bekannt gemacht. Nach einer spektakulären Partie gegen den späteren Weltmeister Spanien explodierten seine Follower-Zahlen in den sozialen Medien.

Trotz seines Alters will Vozinha seine Karriere noch fortsetzen. "Ich liebe Fußball. Ich möchte mindestens noch ein oder zwei Jahre spielen", erklärte der Keeper vor seinem Wechsel nach Chile.

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