Last-Minute-Sieg

Konaté-Treffer erlöste Salzburg gegen Hartberg

Vier Fußballspieler von Red Bull Salzburg jubeln gemeinsam nach einem Tor im Stadion.
© APA/JASMIN WALTER
Danny Röhl hat in seinem ersten Ligaspiel als Trainer von Red Bull Salzburg über einen Erfolg jubeln dürfen.
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Der frühere Fußball-Serienmeister zitterte sich am Samstag beim Ligastart trotz drückender Überlegenheit zu einem Last-Minute-1:0-Sieg gegen den TSV Hartberg. "Joker" Karim Konate traf in Wals-Siezenheim erst in der 89. Minute per Kopf. Damit glückte gerade noch die Generalprobe vor dem Drittrunden-Heimhinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Pafos am Donnerstag.

Röhl verhalf dem 19-jährigen ÖFB-U21-Teamspieler Valentin Zabransky in der Innenverteidigung überraschend zum Debüt. Neben ihm in der Abwehr agierten mit Kevin Boma (innen) und Dominik Schmid (links) auch zwei Legionäre, die ebenfalls zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern durften. Das traf in der Offensive auch auf den 20-jährigen Malier Gaoussou Diakite zu. Nicht im Kader standen Adam Daghim, dessen Transfer zu 1899 Hoffenheim bald offiziell werden dürfte, und Edmund Baidoo, dessen Wechselwunsch im Gegensatz zu seinem Sturmkollegen nicht erfüllt werden dürfte. "Er ist fix eingeplant und wird nicht wechseln", sagte Sport-Geschäftsführer Marcus Mann im Sky-Interview.

Salzburger vor der Pause ineffizient

Im Dress der Hartberger debütierten Tormann Armin Pecsi, Linksverteidiger Florian Gerstl und der in den vergangenen Saisonen in der Landesliga treffsichere Stürmer Matthias Postl. Die Salzburger präsentierten sich vor 7.735 Zuschauern in Spiellaune, hatten vor der Pause einen Ballbesitz im Bereich von 75 Prozent, elf Eckbälle, Treffer wollte aber keiner gelingen. Der 20-jährige Diakite zwang im Duell zweier Ligadebütanten Hartbergs Pecsi gleich zu einer Parade (3.). Die 21-jährige Leihgabe von Liverpool rückte in der Folge auch bei einem Schuss von Kapitän Nikolas Veratschnig, den er ausließ, und Nachschuss von Yorbe Vertessen in den Fokus (31.).

Dazwischen hatten auch Enrique Aguilar (6.), Diakite (9.) und Abubakr Barry (27., 29.) zum Teil Großchancen ausgelassen. Die Steirer standen sehr tief und lauerten auf Konter, wobei sie dreimal bei ihren Entlastungsangriffen beinahe erfolgreich gewesen wären. Marco Hoffmann (9., 27.) und der am langen Eck bediente Postl (17.) vergaben. An der klaren Überlegenheit der Gastgeber änderte sich auch nach Seitenwechsel nichts, Chancen waren aber nur noch ganz selten zu sehen. Die lange Zeit beste gab es gleich zu Beginn, da vergab Vertessen, von Veratschnig bedient, am Fünfer etwas stümperhaft (47.).

Salzburgs Startserien gingen weiter

Den Unterschied machte am Ende der in der 69. Minute eingetauschte Konate aus. Ein Kopfball des Stürmers ging noch daneben (79.), ehe sein zweiter Abschluss per Kopf nach Schmid-Flanke doch noch für kollektiven Jubel im "Bullen"-Dress sorgte. Damit haben die Salzburger weiter seit 2016 kein erstes Ligaspiel verloren, bei einem Saisonauftakt zu Hause gab es gar seit 2000 keine Niederlage mehr. Salzburg gelang auch die Revanche für die 1:3-Niederlage vor eigenem Publikum gegen die Steirer in der letzten Ligarunde 2025/26.

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