Seitdem die Welt besteht, gibt es den Klimawandel. Hitzeperioden lösen Kälteperioden ab und umgekehrt. Das zu bestreiten hieße, die eigene Existenz und die Naturgesetze zu leugnen. Derzeit erleben wir in Mitteleuropa eine kräftige Hitzewelle, verstärkt durch das Wetterphänomen El Niño. Das ist unangenehm, aber kein Grund für Panik, Untergangsprophezeiungen oder kollektiven Suizid, wie ihn die Klima-Hysteriker von Grün bis Rot, die scheinkonservativen Mitläufer und vor allem die Fridays-for-Future-Aktivisten täglich zelebrieren.
Die Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos. Die Aufgabe der Politik ist nicht, das Klima "aufzuhalten" – das kann keine Regierung der Welt. Österreichs jämmerliches Häuflein Elend schon gar nicht. Die Pflicht der Verantwortungsträger besteht darin, das Land fit für die veränderten Bedingungen zu machen: öffentliche Gebäude und den sozialen Wohnbau klimatauglich sanieren, Infrastruktur, Autobahnen, Landwirtschaft und Verkehrsmittel anpassen, aus den Unwetterkatastrophen der letzten Jahre lernen. Den Flächenwidmungsboom stoppen, der in jede Talsenke ein Einfamilienhaus stellt, und die weitere Versiegelung der Städte unterbinden.
Das wäre staatliche Vernunft. Stattdessen wird Panik gemacht. Panik hilft niemandem. Vorbereitung schon. So haben es Generationen vor uns gehalten – und so müssen wir es auch halten.
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