40 Grad!

Jetzt kommt der Hitze-Lockdown

Bis zu 37 Grad: Nächste Hitze-Welle im Anmarsch
© oe24
Wetter-Warnstufe Rot für das Wochenende ausgerufen. Wie zu Corona-Zeiten heißt es: "Bitte bleiben Sie zu Hause"
OE24 auf Google bevorzugen

Ausnahme-Zustand am Wochenende in Österreich wegen der extremen Hitzewelle, die bis zu 40 Grad heiß werden soll. Einige Maßnahmen zum Schutz der Menschen erinnern an die Lockdowns in der Corona-Pandemie. Das öffentliche Leben steht wegen der extremen Temperaturen still.

Video zum Thema

Hitzelockdown in Österreich steht bevor


© oe24


Veranstaltungen werden abgesagt, ältere und kranke Menschen sollen besser zuhause bleiben – und viele können ihre Arbeit nicht mehr machen.

Menschen stoßen mit Getränken an
Aufenthalt im Freien einschränken © getty

Appell an alle: Direkte Sonne bitte meiden Schutz.

Die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums kann man gut und gerne mit einem Satz zusammenfassen: "Bleiben Sie am besten zu Hause." Denn: Direkte Sonneneinstrahlung soll gemieden werden – und auch Aktivitäten zwischen 11 und 18 Uhr eingeschränkt werden.

Erste Konsequenzen wurden bereits am Donnerstag bekannt:

● Stadtfest abgesagt. So wurde das Stadtfest am Mattsee dieses Wochenende von der Bürgermeisterin abgesagt.

● Wanderung fällt aus. Auch die Jubiläumswanderung des Seniorenbundes Oberösterreich für diesen Samstag fällt aus.

● Gastgärten dicht. Auch einige Gastgärten – wie der des Wiener Lokals Reznicek – bleiben wegen zu wenig Schattenplätzen geschlossen.

● Baustellen stehen still. Ab 32 Grad darf nicht mehr im Freien gearbeitet werden. Das wird auch kontrolliert – erste Razzien gab es bereits in Vorarlberg.

● Fiaker-Verbot. Die Pferde müssen bei Temperaturen von 35 Grad stehen bleiben. Sonst drohen saftige Strafen.

● Schulen hitzefrei. Mehrere Schulen – wie das Gymnasium Kundmanngasse (oe24 berichtete) in Wien – bieten den Eltern an, ihre Kinder bereits ab 12 Uhr abzuholen. In den Klassen sei kaum ein Unterricht möglich.

Deutscher stirbt nach Badeunfall in Kitz
Bereits sechs Badetote in Österreich © APA, Symbolbild

Lebensgefahr: Bade-Unfälle und Hitze-Schlag

Die Einsatzkräfte sind auf jeden Fall alarmiert, das Personal wurde aufgestockt. Allein in Kärnten gab es bis Donnerstag 220 Rettungseinsätze wegen Hitze. Keine Übertreibung: Es herrscht akute Lebensgefahr. Nicht nur wird der Sprung ins kühlere Wasser zur Bedrohung für Leib und Leben, auch Hitzschlag und Kreislauf-Kollaps können tödlich enden.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden