Meinung

Israel muss Extremisten raushauen

Frau vor dem Parlament in Wien mit Pallas-Athene-Statue und österreichischer Flagge.
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Das sagt ÖSTERREICH. Ein Kommentar von Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel.
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Zunächst zu den positiven Nachrichten: Israel hat mit seiner Parlamentswahl aller Welt gezeigt, dass es eine "lebhafte Demokratie" sei, wie auch EU-Außenministerin Kaja Kallas zugegeben hat.

Israel hat auch gezeigt, dass es auf seinem Boden keine "Apartheid" gibt. Wie sonst sind Rekordergebnisse für arabische Parteien in Israel möglich? Wie sonst ist es möglich, dass nun sogar eine islamistische Partei zum Königsmacher werden könnte?

Und nun zu den bitteren Nachrichten: Israel steht erneut vor einer unsicheren politischen Zukunft. Denn wie soll Gadi Eisenkot – der General dessen Sohn im Kampf gegen die Hamas getötet wurde – bitte einen Pakt mit arabischen Parteien schließen, die die Terroristen der Hamas nicht Terroristen nennen?

Nur wenn Netanjahu die Größe hätte und sich zurückziehen würde, könnte es eine große Koalition der Mitte-Rechts-Parteien geben – sorry, aber Linke spielen dort weiter kaum eine Rolle –, die das Beste für das Land wäre. Israel ist weit besser, als seine vielen Feinde in aller Welt behaupten, aber es muss seine extremistischen bisherigen Minister raushauen und braucht einen echten Neubeginn. Mit einem Ende der verrückten Siedlungspolitik, aber trotzdem ohne Appeasement gegenüber Terroristen.

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