"Ich schweige nicht"
Ex von Marius Borg Høiby meldet sich nach Urteil
In einem emotionalen Instagram-Posting verarbeitet die norwegische Influencerin die vergangenen Monate – und spricht dabei offen über die Folgen von Partnerschaftsgewalt.
Erstes öffentliches Statement nach dem Urteil
In ihrem Beitrag macht Haukland deutlich, wie sehr sie die Erfahrungen noch immer belasten. Sie schreibt:
"Ich kenne viele Menschen, die Partnerschaftsgewalt erlebt haben. Wahrscheinlich kennst du auch welche. Lass das auf dich wirken. Partnerschaftsgewalt hinterlässt Spuren. Nicht nur im Moment, sondern lange danach. Manchmal für den Rest des Lebens."
Damit richtet sie sich auch an ihre Community und versucht, Bewusstsein für das Thema zu schaffen.
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Angstreaktionen und neue Hoffnung nach Urteil
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Auch persönliche Folgen beschreibt sie offen. So berichtet sie von anhaltenden körperlichen Reaktionen:
"Selbst heute bekomme ich noch Herzrasen vom Geräusch einer zuschlagenden Tür, eines stampfenden Mannes oder eines Motorrads mit lautem, aufdringlichem Geräusch."
Gleichzeitig betont sie, dass das Gerichtsurteil gegen ihren Ex-Partner für sie eine wichtige Zäsur darstelle und ihr neue Hoffnung gebe.
"Ich werde nicht schweigen"
Besonders deutlich wird Haukland am Ende ihres Posts. Sie kündigt an, auch im Falle einer möglichen Berufung weiterhin Stellung zu beziehen:
"Wenn der Fall angefochten wird, bin ich bereit dafür. Es ist seltsam, das zu sagen, nachdem ich gestern in Embryonalhaltung lag, aber wisst ihr was? Ich werde mich nicht kleiner machen. Ich werde nicht schweigen. Und ich werde nicht zerbrechen."
Unter dem Beitrag hinterließ auch Juliane Snekkestad, eine weitere frühere Partnerin von Høiby, zwei rote Herz-Emojis als Reaktion.
Das erste ausführliche Statement nach dem Urteil zeigt, wie tief die Ereignisse bei den Beteiligten nachwirken. Haukland nutzt ihre Reichweite nun auch, um auf das Thema Partnerschaftsgewalt aufmerksam zu machen – mit klaren, emotionalen Worten.
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