Mehr Beschwerden

Hitze wird in Pflegeheimen zur Herausforderung

Eine Pflegerin schiebt einen Rollwagen auf einen Flur mit einer Seniorin im Rollstuhl.
© Apa
Kritik gibt es vor allem an überhitzten Zimmern, unzureichender Belüftung und fehlender Außenbeschattung.
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Die anhaltende Hitze stellt Pflege- und Altersheime in der Steiermark vor große Herausforderungen. Laut der PatientInnen- und Pflegeombudsschaft nehmen die Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie vom Pflegepersonal seit Jahren zu. Kritisiert werden vor allem überhitzte Zimmer, unzureichende Lüftung und fehlende Außenbeschattung.

Rasches Handeln gefordert

PatientInnen- und Pflegeombudsfrau Michaela Wlattnig sieht deshalb Handlungsbedarf. Neben einer stärkeren Sensibilisierung des Personals fordert sie bauliche Maßnahmen, um die Auswirkungen hoher Temperaturen zu verringern. Dazu zählen etwa Außenbeschattungen, besser geschützte Bewohnerzimmer sowie der Einsatz von Klimageräten. Gleichzeitig müsse berücksichtigt werden, dass das Pflegepersonal während Hitzewellen zusätzliche Betreuungs- und Pflegemaßnahmen übernehmen müsse.

Pflegeheime für Hitzeperioden gerüstet

Auch die Arbeitsgemeinschaft Heime Steiermark bestätigt die steigenden Anforderungen. Vorsitzender Christof Zamberger betont jedoch gegenüber dem ORF, dass die steirischen Pflegeheime gut auf Hitzeperioden vorbereitet seien. Den Bewohnerinnen und Bewohnern werde leichte Kost angeboten, ausreichend Trinkwasser bereitgestellt und der Flüssigkeitshaushalt mithilfe von Protokollen überwacht.

Zamberger verweist außerdem auf die Erfahrung und Schulung der Beschäftigten in den Heimen. Gleichzeitig sei klar, dass längere und häufigere Hitzeperioden künftig zusätzliche Maßnahmen erfordern werden. Deshalb müsse der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen langfristig weiter verbessert werden.

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