Weltmeisterschaft

Herzog will "denen ane drüberziehen"

© ORF 2 (Screenshot)
Andreas Herzog war am Dienstagabend in der "ZiB2" zu Gast.
OE24 auf Google bevorzugen

Am Mittwochmorgen startet Österreich gegen Jordanien in die WM. Das letzte Mal war das ÖFB-Team 1998 in Frankreich dabei. Das letzte WM-Tor Österreichs erzielte Andreas Herzog - und der war am Dienstagabend zu Gast in der "ZiB2".

Moderator der Sendung war übrigens ausgerechnet Armin Wolf, der - wie er selbst sagt - ein "Sport-Ignorant" ist.

Herzog erklärte: "Wir sind die bessere Mannschaft - da gibt's nichts daran zu deuten". Jordanien könne aber gut verteidigen und umschalten.

Entscheidend werde daher, ob man die Gegenangriffe nach einem Ballverlust gut unterbinden könne. Und: Auch die Effizienz im Abschluss zähle, so Herzog.

"Wichtig ist, nach vorne spielen, Gegner zu Fehlern zwingen, unsere Chancen nutzen, dann wird's ein richtig schöner Fernsehabend", erklärte der Ex-Fußballer, der aus San Francisco zugeschaltet war. Wolf scherzte: "In Österreich wird"s leider kein schöner Fernsehabend, sondern ein Fernsehfrühmorgen".

Entscheidend werde, ob man die Gegenangriffe unterbinden könne. "Neben einer großen Effizienz im Abschluss".

"Denen vielleicht a ane drüberziehen"

Zu dem Sager von ÖFB-Star David Alaba über Teamchef Ralf Rangnick ("Wir wissen, was wir an ihm haben. Was er mit uns als Mannschaft gemacht hat, ist geisteskrank.") meinte Herzog: "Is' ma wurscht, ob's jetzt dann geisteskrank sind oder ned beim Feiern, wenn"s des Spiel gewonnen haben".

Und auch für Argentinien hatte Herzog eine Botschaft: "Was gibt"s Schöneres, als dass ma denen vielleicht a ane drüberziehen". Denn als "Fußballer gehst du auf das Spielfeld, damit du jedes Spiel gewinnst", so Herzog. Aber das sei alles "Zukunftsmusik".

An den WM-Titel glaubt Herzog aber "ehrlich gsagt ned". In Österreich sei es üblich, gleich vom Titel zu sprechen. Auch in seiner Zeit sei die Nationalelf als "Geheim-Favorit" gehandelt worden, schied dann aber in der Gruppenphase aus. "Das wünsche ich unseren Jungs nicht".

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden