Untergrenze

Heizen: Wenn es drinnen SO kalt ist, riskierst du deine Gesundheit

Heizen im Winter.
© Getty Images
Hohe Energiekosten lassen uns überdenken, wie warm es in der Wohnung sein muss. Aber Achtung: Wenn du übertreibst, richtest du Schaden an.
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Die Energiekosten steigen immer weiter, vor allem für alle, die mit Gas heizen: Die Preise sind hoch, die Gasspeicherstände in Österreich sind relativ niedrig, aber nicht besorgniserregend. Wir wollen beim Heizen also sparen. Daher drehen viele den Regler etwas hinunter. Wenn die Wohnung nur ein Grad kühler ist, sparen wir rund sechs Prozent der Heizkosten.

Wohlfühltemperatur

Die optimale Temperatur für Wohnräume, also Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer, liegt bei 20 bis 22 °C. Neugeborene brauchen es in den ersten Wochen oft etwas wärmer. Für die Küche werden 18 bis 19 °C empfohlen und im Bad 21 bis 23 °C. Im Schlafzimmer darf es ein bisschen kühler sein, da reichen 16 bis 18 °C aus. Diese Werte richten sich danach, wie aktiv wir in den Räumen sind bzw. nach der idealen Temperatur für erholsamen Schlaf.

Zu warm ist ungesund

Wir wissen, dass eine zu hohe Raumtemperatur den Körper belastet: Der Blutdruck kann sinken, das führt zu Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Außerdem sinkt die Luftfeuchtigkeit, was unsere Schleimhäute im Winter austrocknen lässt und Krankheitserregern ein leichtes Spiel macht.

Dann wird es zu kalt

Aber auch zu niedrige Temperaturen in der Wohnung können uns schaden, zumindest indirekt: Fällt die Temperatur in einem Raum dauerhaft auf unter 16 °C, kann die Luft nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen. Die Feuchtigkeit schlägt sich in den kühlen Außenwänden nieder. Durch das entstehende Kondenswasser kann Schimmel entstehen - der wiederum gefährdet unsere Gesundheit.

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