Star-Verteidiger Florian Höllwarth sagt im oe24-Interview zu seinem Mandanten Günther Paal: "Das Urteil ist für alle überraschend, vor allem in Hinsicht der entsprechenden Milderungsgründe, der Unbescholtenheit, des Geständnisses, der Selbstanzeige und dann: Drei Jahre."
Der erfahrene Anwalt stellt fest: "Das ist natürlich völlig unerwartet, man hätte mit einer teilbedingten vielleicht gerechnet, wobei bei drei Jahren kann es gar nicht bedingt sein, aber das hat natürlich alle überrascht."
"Damit hat niemand gerechnet" - Gunkl-Anwalt Florian Höllwarth zum Urteil
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Gunkls Ansage: "Akzeptiere jede Strafe"
Günther Paal, bekannt als Gunkl, hat in einem Facebook-Video von Anfang an gesagt, er akzeptiere jede Strafe: "Er hat gesagt, er nimmt das Urteil an, wie es kommt, und dem ist er auch treu geblieben und hat das Urteil angenommen."
Das Gericht hat auch die Frage gestellt, warum der Paal nicht schon viel früher eine Therapie begonnen hat.
Höllwarth sagt: "Paal hat selber gesagt, er hatte zwei Therapieeinheiten vor kurzem gemacht."
Gefragt nach dem Grund für die Strafdauer sagt Verteidiger Höllwarth: "Es könnte natürlich schon auch eine generalpräventive Wirkung sein des Gerichts, dass diese Delikte mit Ernsthaftigkeit zu behandeln sind, auch von Tätern, dass sich offensichtlich die Zeiten in der Rechtsprechung ändern und dagegen kann ja wohl niemand etwas haben." Jedenfalls seien viele überrascht, dass Paal drei Jahre unbedingte Haft bekommen hat.
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