Ganslzeit

Gans schön kalorienreich! So viele Kalorien hat dein Ganslessen

Gänsekeule mit Rotkohl und zwei Kartoffelklößen auf einem weißen Teller.
© Getty Images
Das traditionelle Ganslessen ist eine echte Kalorienbombe. Wir verraten, wie viele Kalorien tatsächlich in Gansl, Rotkraut, Knödel & Co. stecken.
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Das Martinigansl gehört zum Herbst wie buntes Laub und kühle Abende. Doch das Traditionsgericht zählt nicht unbedingt zur leichten Kost: Das knusprig gebratene Stück Geflügel mit Rotkraut, Knödel und reichlich Sauce ist rund um den Martinstag am 11. November für viele ein Muss, allerdings auch eine echte Kalorienbombe.

So viele Kalorien hat dein Ganslessen

Gebratene Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffeln auf festlich gedecktem Weihnachtstisch.
Gansl © Getty Images

Vorspeise:

  • Ganslsuppe (250 ml): ca. 150–200 kcal
  • Kürbiscremesuppe (250 ml): ca. 200-300 kcal

Hauptspeise

  • 1 Portion (ca. 1/4 Gans, mit Haut und Saft): ca. 850–1.000 kcal
  • Rotkraut (ca. 200 g, leicht gezuckert, mit etwas Fett): ca. 150–200 kcal
  • Kartoffelknödel oder Serviettenknödel (2 Stück oder 200 g): ca. 300–400 kcal
  • Maroni (100 g, gekocht oder gebraten): ca. 180–220 kcal
  • Saft/Bratensaft (ca. 50 ml): ca. 50–100 kcal
  • Apfelmus oder Kompott: ca. 80–120 kcal
  • Ein Glas Rotwein: ca. 120–180 kcal pro Glas

Nachspeise

  • Maroni-Mousse oder Maronitörtchen: ca. 350–500 kcal
  • Apfelstrudel mit Vanillesauce: ca. 400–500 kcal
  • Kaiserschmarrn (kleine Portion) mit Zwetschkenröster: ca 500–700 kcal

Wenn man Vorspeise + Hauptgang + Nachspeise + Wein zusammenrechnet, kommt man leicht auf 2.200–2.800 kcal für das ganze Menü. Das entspricht locker dem Tagesbedarf eines Erwachsenen, manchmal sogar darüber.

So kannst du Kalorien sparen

Junge Menschen essen bei Kerzenschein ein traditionelles deutsches Weihnachtsessen.
Gansl © Getty Images

Spätestens am Tag nach dem traditionellen Ganslessen wünschen sich viele, den "fetten Vogel" und seine kalorienreichen Begleiter wieder loszuwerden. Wer auf seine Kalorienzufuhr achten möchte, muss deshalb aber nicht auf den kulinarischen Klassiker verzichten. Wer das Gansl zu Hause selbst zubereitet, kann das Menü mit wenigen Anpassungen etwas leichter gestalten.

Gansl zu Hause zubereiten

So lässt sich etwa beim Braten Fett einsparen oder die Haut teilweise entfernen. Auch das Rotkraut kommt mit weniger oder ganz ohne zusätzlichen Zucker aus. Bei den Beilagen empfiehlt es sich, die Knödelportion kleiner zu halten oder leichtere Alternativen wie Kartoffel- oder Vollkornvarianten zu wählen. Maroni sollten ebenfalls nur in Maßen auf dem Teller landen. Wer danach noch Lust auf etwas Süßes hat, kann zu kleineren Dessertportionen oder leichteren Varianten wie Obstkompott und zuckerarmer Mousse greifen.

Kalorien sparen im Restaurant

Auch beim Ganslessen im Restaurant lässt sich mit der richtigen Wahl der Beilagen einiges an Kalorien einsparen. Wer sich beispielsweise für Gemüse oder Salat statt Knödel entscheidet, kann das Menü etwas leichter gestalten. Zusätzlich lohnt es sich, auf eine Vorspeise oder Nachspeise zu verzichten. Mit solchen kleinen Anpassungen lässt sich das traditionelle Gansl genießen, ohne beim Essen ganz auf bewusste Entscheidungen verzichten zu müssen.

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