Vor 1. Auftritt

Fix: FIFA darf Iran-Flagge verbieten

LOS ANGELES, UNITED STATES - JUNE 14: Demonstrators gather outside the hotel where the Iran national football team is staying ahead of its opening Group G match against New Zealand at the 2026 FIFA World Cup in Los Angeles, California, United States, on June 14, 2026. Protesters carrying Iran's former Lion and Sun flag as well as U.S. and Israeli flags demonstrated near the team hotel after learning of the squad's arrival in the city. (Photo by Bozhan MemiÅ/Anadolu via Getty Images)
© Anadolu via Getty Images
Der Fußball-Weltverband FIFA darf die historische Iran-Flagge bei WM-Spielen in Inglewood südlich von Los Angeles verbieten und muss kurz vor dem ersten Spiel des Iran gegen Neuseeland nicht einlenken.
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Das urteilte der Los Angeles County Superior Court am Tag der Partie (Ortszeit), wie das Portal "The Athletic" berichtete. Die Flagge gilt als Symbol der Opposition.

Der zuständige Richter Curtis A. Kin entschied, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung "ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist. Sie ist jedoch nicht grenzenlos, etwa im Verhältnis zu privaten Akteuren auf privatem Eigentum, und wie frühere Entscheidungen gezeigt haben, kann sie in angemessener Weise reguliert werden." Das Institute for Voice of Liberty hatte gegen das Verbot der historischen Iran-Flagge mit einem Löwen und einer Sonne geklagt.

Iran droht mit Spielabbruch bei politischen Botschaften

Iran hatte in den vergangenen Wochen immer wieder darauf verwiesen, dass die FIFA sicherstellen müsse, dass es bei den Spielen keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft oder den Verband gebe, dass die offizielle Flagge der Islamischen Republik – und nicht die nationale Flagge der Opposition – gehisst werde. "Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören", warnte Sportminister Ahmed Donjamali. In Los Angeles leben weltweit die meisten Exil-Iraner. Für den Spieltag ist eine Demonstration vor dem Stadion angekündigt.

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