Fünf Brände
Feuerteufelin (48) endlich das Handwerk gelegt
Kärnten. Eine 48-jährige Kärntnerin wurde festgenommen und an die Justiz überstellt, nachdem sie einen Brand im Pelletslager eines Wohnhauses in Rennweg (Bezirk Spittal an der Drau) gelegt haben soll. Das Feuer wurde rechtzeitig entdeckt und gelöscht. Über die mutmaßliche Feuerteufelin wurde aber wegen Tatbegehungsgefahr die Untersuchungshaft verhängt.
Der Brand war in der Nacht auf vergangenen Donnerstag, gegen 0.40 Uhr, im Heizraum des Wohnhauses ausgebrochen. Durch die Flammen wurden Keller und Wohnbereich stark verraucht, weshalb auch die Rauchwarnmelder Alarm schlugen. Die zwei Frauen und zwei Männer, die im Haus gewesen waren, wurden so auf den Brand aufmerksam, den beiden Männern gelang es, den Brand mit Feuerlöschern und Wasser selbst zu löschen. Verletzt wurde niemand, die Höhe des entstandenen Sachschadens war vorerst unklar.
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Das Landeskriminalamt Kärnten übernahm in Zusammenhang mit der örtlichen Polizei die Ermittlungen. Schon bald rückte eine der beiden Frauen in den Fokus der Ermittler: Sie dürfte den Brand im Pelletslager vorsätzlich gelegt haben, war bei ihrer Einvernahme aber nicht geständig. Die über sie verhängte Untersuchungshaft dauert vorerst bis 21. August, dann kommt es zur nächsten Haftprüfungsverhandlung.
Im vergangenen Jahr war es insgesamt viermal zu Bränden in der Gemeinde Rennweg gekommen. Bei zumindest zwei Bränden, denen Ställe zum Opfer fielen, wurde Brandstiftung nachgewiesen - auch als wenige Tage später der Innenraum eines Autos ausbrannte, ging man von einem absichtlich verursachten Feuer aus. Geht alles auf die Kappe ein und derselben Frau?
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