Kiewer Höhlenkloster in Brand
Fünf Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine
In der Hauptstadt geriet das als UNESCO-Weltkulturerbe eingestufte Kiewer Höhlenkloster nach einem direkten Treffer in Brand, wie die Behörden mitteilten. Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko sprach von einem brutalen Angriff auf das ukrainische Erbe. Bürgermeister Witali Klitschko zufolge waren 140.000 Einwohner Kiews ohne Strom.
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"Nach operativen Informationen gibt es ernsthafte Schäden auf dem Gelände des Höhlenklosters", schrieb der Militärgouverneur der Dreimillionenstadt, Tymur Tkatschenko, bei Telegram. Bilder zeigen Flammen im Dachbereich der Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit ihren vergoldeten Kuppeln. Sie liegt auf dem Klostergelände, das zum ukrainischen Staatseigentum gehört.
Auch ein Hochhaus sowie mehrere Autos und Häuser hätten durch herabstürzende Drohnentrümmer Feuer gefangen. Der Leiter der städtischen Militärverwaltung meldete sechs Verletzte bei den Angriffen. In der ostukrainischen Stadt Dnipro wurde ein Mensch verletzt, wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung mitteilte.
Getötete in Charkiw sind Rettungskräfte
In der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw kamen nach Angaben von Innenminister Ihor Klymenko fünf Rettungskräfte bei einem zweiten russischen Angriff ums Leben, mindestens fünf weitere wurden verletzt.
Als Reaktion auf die russischen Luftangriffe auf die Ukraine ließ Polen eigene Kampfjets aufsteigen. Zudem werden bodengestützte Luftabwehrsysteme und die Radaraufklärung in Bereitschaft versetzt, teilen die polnischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Die Maßnahmen sind den Angaben zufolge präventiver Natur. Sie dienen dem Schutz des eigenen Luftraums, insbesondere in den an die Ukraine grenzenden Gebieten.
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