Kommissar DNA
Dorotheum: Null-Beute-Täter geschnappt
Wien. Der versuchte Überfall hatte am Donnerstagnachmittag für helle Aufregung und einen Großeinsatz der Exekutive gesorgt. Wie nun bekannt wurde, konnte der Verdächtige, ein einheimischer Österreicher, gefasst werden. Dies bestätigte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion am Montag in der Früh.
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DNA-Spur führte zur Festnahme
Bei dem Verdächtigen handelt es sich oe24-Infos zufolge um einen amtsbekannten Mann aus der Suchtgiftszene, sichergestellte DNA-Spuren (unter anderem auf der Beute, die er, als die Angestellten flüchteten, fallen ließ) haben zu seiner Festnahme im Zuge einer Razzia geführt.
Geiselnahme befürchtet - Großeinsatz
Der aufsehenerregende Coup war am Donnerstagnachmittag verübt worden. Nach einem Überfallsalarm hatte eine Zeugin eine mutmaßlich bewaffnete Person an dem Dorotheum-Standort in der Währinger Straße gesehen. Wegen eines Verdachts auf eine Geiselnahme rückte die Exekutive mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Cobra, WEGA sowie der Diensthundeabteilung an und sperrte das Areal um den Tatort großräumig ab. Anrainerinnen und Anrainer warteten mehrere Stunden, um in ihre Wohnungen zu kommen.
Im Zuge des Einsatzes stellte sich schließlich heraus, dass die Mitarbeiter des Geschäfts noch rechtzeitig aus dem Gebäude flüchten konnten. Vom Verdächtigen, der seine Beute in dem Geschäft zurückließ, fehlte zunächst jedoch jede Spur.
Die Befragungen der vier Mitarbeiter des Geschäfts ergaben eine übereinstimmende Täterbeschreibung. Zuletzt waren auch Aufnahmen aus den Überwachungskameras ausgewertet worden.
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