Neue Euro-Scheine

DAS ändert sich für Österreichs Geldbörserl

© Europäische Zentralbank 2026
Die neuen Euro-Banknoten nehmen langsam Gestalt an. Millionen Menschen haben bereits über die möglichen Designs abgestimmt – doch bis die neuen Scheine tatsächlich im Geldbörserl landen, dauert es noch einige Jahre.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Sommer zehn Entwürfe für die nächste Generation der Euro-Banknoten vorgestellt. Bis zum 21. September konnten Menschen aus ganz Europa online ihre Meinung dazu abgeben.

Laut EZB beteiligten sich mehr als neun Millionen Menschen an der Befragung. Nun werden die Ergebnisse ausgewertet. Voraussichtlich gegen Ende 2026 soll der EZB-Rat das endgültige Design auswählen.

Bei der Neugestaltung stehen zwei Themen im Mittelpunkt: "Europäische Kultur" sowie "Flüsse und Vögel". Damit sollen sowohl die gemeinsame Identität Europas als auch seine kulturelle und natürliche Vielfalt dargestellt werden.

So entstanden die Vorschläge

Die zehn Designs wurden im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbs ausgewählt. Mehr als 1.200 Grafikdesigner bewarben sich dafür. 25 von ihnen erhielten anschließend die Möglichkeit, konkrete Entwürfe auszuarbeiten.

Eine unabhängige Jury mit 21 Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen wählte daraus schließlich die zehn Designs aus, die der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Alte Scheine bleiben gültig

Wer jetzt schon an einen Umtausch der eigenen Geldscheine denkt, kann allerdings ganz entspannt bleiben. Die bisherigen Euro-Banknoten behalten auch nach Einführung der neuen Serie ihren Wert.

© Getty Images

Die alten und neuen Scheine sollen zunächst parallel im Umlauf bleiben. Einen verpflichtenden Umtausch soll es nicht geben.

Die EZB will mit der neuen Serie außerdem die Sicherheitsmerkmale verbessern. Die Scheine sollen schwerer zu fälschen und gleichzeitig leichter auf ihre Echtheit zu überprüfen sein. Auch die Nutzung für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen soll einfacher werden.

Neue Scheine erst in den 2030ern

Bis die neuen Banknoten tatsächlich in den Geldbörsen landen, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Nach der Entscheidung über das Design müssen die ausgewählten Entwürfe weiterentwickelt und getestet werden, bevor überhaupt mit der Produktion begonnen werden kann.

Die EZB rechnet deshalb damit, dass die neuen Geldscheine erst in den frühen 2030er-Jahren in Umlauf kommen.

Bis dahin bleibt im täglichen Zahlungsverkehr also alles beim Alten. Die bisherigen Euro-Scheine bleiben gültig und müssen nicht ausgetauscht werden.

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