Großes Aufatmen

BMW baut Jobs ab: Werk in Steyr nicht betroffen

Luftaufnahme eines großen Industriekomplexes mit begrünten Flachdächern in Steyr.
© BMW Group/KK
Betroffen seien vor allem Mitarbeiter in Deutschland außerhalb der direkten Produktion, heißt es vom Unternehmen.
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Steyr. Der Autobauer BMW plant weltweit den Abbau von rund 8.000 Arbeitsplätzen. Das Stellenabbauprogramm soll laut Medienberichten vor allem über natürliche Fluktuation und freiwillige Abfindungen in Deutschland umgesetzt werden. Mehr als die Hälfte der weltweit rund 154.000 BMW-Mitarbeiter arbeitet dort. Für die Beschäftigten am BMW-Standort Steyr gibt es Entwarnung. Wie eine Unternehmenssprecherin gegenüber dem ORF bestätigte, ist das Motorenwerk in OÖ nicht betroffen.

Gewerkschaft sieht Standort gut aufgestellt

Bereits seit Mitte Juni war über ein Sparprogramm spekuliert worden, nachdem BMW eine Gewinnwarnung veröffentlicht und weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen angekündigt hatte. Das Abfindungsprogramm, das von 2026 bis Ende 2027 laufen soll, richtet sich nur an Mitarbeiter der BMW AG in Deutschland außerhalb der direkten Produktion. Das als GmbH geführte Werk in Steyr fällt nicht darunter. Auch die Gewerkschaft Pro-GE sieht den Standort gut aufgestellt. Die Transformation in Richtung Elektromobilität sei bereits seit Jahren vorbereitet worden.

Gründe für Stellenabbau

Hintergrund des Stellenabbaus sind die schwierige Lage der internationalen Autoindustrie, der schwächere Absatz in China sowie steigender Wettbewerbs- und Kostendruck. Hinzu kommen auch noch Belastungen durch US-Zölle und hohe Investitionen in neue Fahrzeugplattformen.

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