Wien ist um eine angesagte Bar reicher. Wer beim Afterwork-Drink lieber auf einen Negroni als auf ein klassisches Achterl setzt, sollte sich diese Adresse merken. Mitten im 5. Bezirk hat die Bitterbar eröffnet und bringt ein Stück italienische Aperitivo-Kultur nach Margareten. Das Motto: "Bitter is the new sweet". Und das Konzept klingt vielversprechend: außergewöhnliche Drinks, stylisches Interior und eine unkomplizierte Atmosphäre, in der man gerne länger sitzen bleibt.
Aus der Kultkneipe wird die stylische Aperitivo-Bar
Wo früher das Café Romeo rund 45 Jahre lang zum Grätzl gehörte, hat Simon Eder einen neuen Treffpunkt geschaffen. Die Räumlichkeiten am Margaretenplatz 5 wurden komplett umgestaltet und präsentieren sich jetzt als moderne Bar mit internationalem Flair.
Schon von außen macht die Bitterbar einiges her: Eine schwarz-weiß gestreifte Markise und ein rot leuchtendes B-Schild ziehen die Blicke auf sich. Im Inneren treffen grüne Regale auf Edelstahl, transparente Elemente und filigrane Chrommöbel. Silberne Kugelleuchten setzen auffällige Akzente. Der Look ist ein bisschen retro, ziemlich cool und definitiv Instagram-tauglich.
Ganz vergessen wurde die Vergangenheit der Location allerdings nicht: Das alte Schild des Café Romeo hat einen Ehrenplatz neben den Toiletten bekommen.
Hier ist Wermut der Star
Anders als in klassischen Cocktailbars steht in der Bitterbar vor allem ein Getränk im Mittelpunkt: Wermut. Der aromatisierte Wein erlebt in der internationalen Barszene schon länger ein Comeback und bekommt in Margareten seine ganz eigene Bühne.
Auf der Karte findet sich unter anderem eine eigene Wermut-Edition in Zusammenarbeit mit Burschik. Dazu kommen Aperitivo-Klassiker wie Negroni (11 Euro), Negroni Sbagliato (13 Euro) oder der hauseigene Rosso 05 mit Wermut und Orangen-Espuma (10 Euro). Wer es unkompliziert mag, bestellt einen Spritz um 7,50 Euro.
Bei den Getränken setzt man bewusst auf kleinere Produzenten und regionale Partner. Auch alkoholfreie Alternativen finden sich auf der Karte. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es Antipasti und römische Pizzen.
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Einfach vorbeikommen statt reservieren
Was die Bitterbar besonders sympathisch macht: Hier soll es um das spontane Zusammenkommen gehen. Ganz nach dem Vorbild klassischer Nachbarschaftsbars in Italien, Frankreich oder Spanien.
Reservierungen gibt es deshalb nicht. Wer Lust auf einen Aperitivo hat, kommt einfach vorbei, bestellt sich einen Drink und genießt das Grätzlflair.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 17 bis 23 Uhr; Sonntag, 15 bis 22 Uhr
Reservierungen: Keine, ausschließlich Walk-ins
Website: https://www.bitter.bar/
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