Viele der überlieferten Wetterweisheiten beschäftigen sich mit Hitze, Trockenheit und der Witterung im Spätsommer – und einige passen erstaunlich gut zur aktuellen Wetterlage.
Die wichtigsten Regeln
Eine der bekanntesten Regeln lautet: "Ist's im August recht heiß, bleibt der Winter lange weiß." Sie besagt, dass ein besonders heißer August auf einen schneereichen Winter hindeuten könnte. Wissenschaftlich belegt ist dieser Zusammenhang allerdings nicht.
Ebenfalls weit verbreitet ist die Bauernregel: "Wie der August, so der nächste Februar." Demnach soll der Wettercharakter des Augusts einen Hinweis darauf geben, wie sich der Februar entwickeln wird.
Auch Trockenheit spielt in den alten Wetterregeln eine Rolle. So heißt es: "August trocken und heiß, bringt viel Korn auf den Speicher." Die Regel stammt aus einer Zeit, in der eine trockene Erntephase für viele Feldfrüchte als günstig galt.
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Eine weitere bekannte Bauernregel lautet: "Wenn's im August viel Donner gibt, das Wetter sich noch lange trübt." Sie bezieht sich auf häufige Sommergewitter, die nach traditioneller Auffassung eine wechselhafte Witterung ankündigen.
Auch wenn Bauernregeln auf jahrhundertelangen Beobachtungen beruhen, gelten sie heute eher als Wetterweisheiten denn als verlässliche Prognosen. Moderne Meteorologie liefert deutlich genauere Vorhersagen – dennoch gehören die alten Sprichwörter für viele bis heute zum Sommer einfach dazu.
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