Rekordtemperaturen

An diesen beliebten Urlaubsorten wird es jetzt extrem heiß

Zwei Sonnenliegen und ein Sonnenschirm am Sandstrand mit Blick auf die Insel Tavolara in Sardinien.
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Wer derzeit ans Mittelmeer reist, landet vielerorts mitten in der Hitze-Hölle. Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke und eine hohe Waldbrandgefahr trüben vielerorts die Urlaubsstimmung. An diesen Traumzielen wird der Urlaub gerade zur echten Tortur.
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Für viele Urlauber wird der Traum vom Mittelmeer derzeit zur schweißtreibenden Herausforderung. Temperaturen von weit über 40 Grad, eine stark erhöhte Waldbrandgefahr und ein außergewöhnlich kräftiges Hochdruckgebiet bringen zahlreiche beliebte Ferienregionen an ihre Belastungsgrenze. Wir zeigen, welche Urlaubsziele besonders betroffen sind.

Spanien: Córdoba und Murcia glühen

Spanien ächzt bereits unter der vierten Hitzewelle dieses Sommers. Besonders im Süden des Landes wird es ungemütlich. In Córdoba (Andalusien) rief der staatliche Wetterdienst AEMET immer wieder rote Alarmstufen aus. Dort klettert das Thermometer auf 40 bis 44 Grad, teils wurden in der Vergangenheit sogar Werte von über 46 Grad gemessen.

Blick auf die Cala Cortina mit türkisblauem Wasser, Strand und umliegenden Hügeln.
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Auch in der Region Murcia im Südosten Spaniens bringt die extreme Wetterlage das Thermometer auf bis zu 45 Grad. Das Erschöpfende für Urlauber: Auch nach Sonnenuntergang bringt das Wetter kaum Linderung. In sogenannten "Tropennächten" sinken die Temperaturen oft nicht unter 25 Grad. Wer hier keine Klimaanlage im Hotelzimmer hat, wird kaum ein Auge zutun.

Sardinien: Rekordhitze in Olbia

Überfüllter Sandstrand mit bunten Sonnenschirmen, türkisfarbenem Meer und Booten im Hintergrund.
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Wer auf Sardinien türkisfarbenes Wasser und eine laue Brise erwartet, muss sich auf einen Schock einstellen. Die Hafenstadt Olbia im Nordosten der Insel ist derzeit einer der Hotspots der Hitze. In den vergangenen Jahren wurden auf Sardinien im Juli  Rekorde von über 47 Grad und in Olbia konkret bis zu 47,4 Grad aufgestellt. Wenn solche Extremwerte erreicht werden, wird nicht nur die Tageshitze zur enormen Belastung, auch die Wassertemperaturen des Meeres schießen teils auf knapp 29 Grad hoch und bieten kaum noch echte Abkühlung.

Gleichzeitig herrscht Alarmbereitschaft bei den Behörden: Durch die andauernde Dürre und die heißen Winde ist die Waldbrandgefahr in der Region extrem hoch, weshalb immer wieder Löschhubschrauber in der Nähe von Olbia im Einsatz sind.

Türkei: Sauna-Feeling in Antalya

Blick auf den Hafen von Antalya mit türkischer Flagge, Booten und Klippen am Mittelmeer.
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Die Türkische Riviera ist ein absoluter Magnet für All-Inclusive-Urlauber, doch aktuell braucht man dort starke Nerven (und einen stabilen Kreislauf). In der Touristenhochburg Antalya klettern die Temperaturen jetzt schnell über die 40-Grad-Marke, bei Extremwetterlagen warnten Meteorologen sogar schon vor Spitzenwerten um die 45 Grad.
Das eigentliche Problem ist hier jedoch nicht nur die Temperatur, sondern die Luftfeuchtigkeit. Urlauber berichten, dass einem bereits beim Frühstück die Kleidung am Körper klebt. Die gefühlte Temperatur liegt deutlich höher als der eigentliche Messwert, was Ausflüge zu antiken Stätten oder Shopping-Touren am Nachmittag zur Qual macht.

Zypern: Die Gluthitze von Nikosia

Bunte Gasse in Nikosia Altstadt mit Pflanzen, alten Häusern und blauem Himmel.
© Getty Images/iStockphoto

Zypern ist berühmt für seine Sonnengarantie. Doch während an den Küstenorten zumindest noch eine sanfte Meeresbrise weht, staut sich die Hitze im Landesinneren extrem. Die geteilte Hauptstadt Nikosia wirkt wie eine Hitzefalle. Fernab vom kühlenden Meerwasser sind hier im Hochsommer Temperaturen um die 40 Grad an der Tagesordnung, Spitzenwerte können sogar bis zu 43 Grad erreichen. Wer sich hier in den Gassen der Altstadt aufhält, flüchtet meist schon vor der Mittagszeit in die klimatisierten Cafés.

Survival-Tipps für den Urlaub

Wenn Sie in den kommenden Tagen an eines dieser Ziele reisen, sollten Sie Ihren Rhythmus den Einheimischen anpassen:

  • Siesta halten: Zwischen 12 und 18 Uhr sollten Sie körperliche Anstrengungen vermeiden und sich im Schatten oder drinnen aufhalten.
  • Wasser marsch: Trinken Sie mindestens 3 bis 4 Liter Wasser am Tag – auch wenn Sie noch keinen Durst verspüren.
  • Achtung, Alkohol: Bei über 40 Grad sollte der kalte Cocktail am Pool lieber alkoholfrei sein, da der Körper ohnehin schon mit dem Kreislauf kämpft.

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