Alarm-Fahndung

2-Meter-Mann nach Messer-Femizid geschnappt

Nach 15 Jahren Ehe soll Amir U. seine Ehefrau getötet haben.
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Nach einer Bluttat nur wenige Autominuten von der steirischen Grenze entfernt konnrte nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Hüne nach Österreich abgesetzt hat.
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Der blutige Femizid ereignete sich in einem Wohnhaus im Zentrum von Vuhred im Norden Sloweniens.- wo der Mann schließlich am Dienstag  noch aufgestöbert und geschnappt wurde.

Die Vorgeschichte: Die dortige Polizei war in der Nacht auf Montag kurz vor 1 Uhr über den mutmaßlichen Mord an Zijada U. informiert worden. Die Frau hatte durch den Messer-Angriff ihres tobenden Ehemannes derart schwere Verletzungen erlitten, dass sie noch am Tatort starb.

Nach Informationen der slowenischen Nachrichtenagentur STA lebte das aus Bosnien stammende Paar - das seit 15 Jahren verheiratet war - gemeinsam mit einem minderjährigen Sohn in der Wohnung. Der Jugendliche soll seine tote Mutter bei seiner Rückkehr nach Hause gefunden und anschließend völlig verstört seinen Onkel, den Bruder des Tatverdächtigen, verständigt haben. Der Teenager wurde später der zuständigen Sozialbehörde übergeben.

Gesuchter als gefährlich eingestuft

Nach der Bluttat rannte der 39-jährige Messer-Angreifer zu Fuß davon. "Wir suchen intensiv nach ihm", teilt die Staatsanwaltschaft Celje mit. Der Verdächtige ist etwa zwei Meter groß. Den vorliegenden Informationen zufolge trug er zum Zeitpunkt seines Verschwindens Jeans, ein schwarzes kurzärmeliges T-Shirt und schwarze Schuhe.

An der Fahndung beteiligen sich rund 30 Polizisten und Kriminalbeamte sowie Diensthundeführer. Das Gebiet wird außerdem mit einer Drohne und einem Polizeihubschrauber abgesucht. Auch ein berittener Polizist wurde in die Suche eingebunden.

Das Motiv ist noch völlig unklar. Es gab bisher auch keine bekannten Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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