Europacup-Quali

3:1 - Austria trotzt Hitzeschlacht und marschiert weiter

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Tropennacht in Favoriten! Bei rund 30 Grad und Trinkpausen wie bei der Klub-WM ließ sich die Wiener Austria den Aufstieg dennoch nicht nehmen.
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Nach dem 2:0 im Hinspiel machten die Veilchen mit einem 3:1 gegen den FK Liepaja den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde der Conference League und einen Gesamtscore von 5:1 perfekt. Dabei begann der Abend mit einem Schock, ehe eine Rote Karte gegen Ex-Austrianer Martins die Partie komplett auf den Kopf stellte. Nun wartet in der nächsten Runde Beitar Jerusalem.

Schock, Rot, Traumtor – Austria dreht Partie

Ohne Abwehrchef Aleksandar Dragović (angeschlagen) und Kapitän Manfred Fischer erwischte die Austria einen Albtraumstart: Maybach leistet sich einen fatalen Ballverlust, Patijcuks zieht aus 20 Metern sofort ab. Sahin-Radlinger kann nur nach vorne abwehren, Haidara sagte danke und staubt ab – 1:0 (4.) Liepaja. Die Letten rochen Lunte, denen damit nur mhr ein Tor auf den Ausgleich im Gesamtscore fehlen, spielten frech weiter nach vorne und brachten die sichtlich verunsicherten Veilchen immer wieder ins Wanken. Doch dann kippte die Partie schlagartig: Ausgerechnet Ex-Austrianer Martins rutscht gegen Boateng weg, griff als letzter Mann zu und sah folgerichtig Rot (8.).

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Plötzlich war die Austria da. In Überzahl übernahm die Elf von Stephan Helm das Kommando, setzte sich erstmals in der gegnerischen Hälfte fest – und schlug eiskalt zu: Innenverteidiger Feddersen tankt sich 25 Meter vor dem Tor sehenswert durch zwei Gegenspieler und jagt den Ball mit links staubtrocken ins rechte Eck – 1:1 (20.).

Ranftl macht den 
Aufstieg endgültig fix

Und damit ist der Knoten geplatzt nur wenige Minuten später machte es ihm Boateng nach: Ranftl wird auf rechts stark von Schablas eingesetzt und spielt den Ball scharf zur Mitte. Markovic scheitert zunächst noch freistehend an Keeper Petrovic, doch Boateng lauerte dort, wo ein Torjäger stehen muss – 2:1 (29.). Mit dieser Führung und einem Gesamtscore-Polster von 4:1 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie etwas an Fahrt. Mit einem Mann mehr und dem klaren Gesamtscore im Rücken hatte die Austria alles im Griff. Die Veilchen mussten nicht mehr volles Risiko gehen, ließen Liepaja den Ball – und hielten den Gegner dennoch souverän vom eigenen Tor fern. Ganz ohne Offensivlust ging es aber nicht: Joker Fischer legte mit viel Übersicht für Ranftl auf, der eiskalt zum 3:1 (66.) einschob und den Deckel endgültig draufmachte.

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