Quali-Hinspiel

2:0 – Fenerbahce kocht Sturm eiskalt ab

Drei Fußballspieler im Zweikampf um den Ball während eines UEFA Champions League-Spiels.
© GEPA pictures
Das war ein Klassenunterschied! Ballsicher, robust und vorne eiskalt, so präsentierte sich Fenerbahce im Hinspiel gegen Sturm. Trotz braver Leistung war für die Grazer nichts zu holen.
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Von Beginn an stand das Şükrü-Saracoğlu-Stadion förmlich in Flammen, obwohl es am Bosporus sogar 10 Grad weniger hatte als in Wien. Doch mit ohrenbetäubendem Lärm sollte Sturm eingeschüchtert werden.

Und auch am Feld war der Druck sofort groß, die Grazer hatten über weite Strecken der Partie gerade einmal knapp über 20 Prozent Ballbesitz. Daher schlug es auch früh ein.

Kerem Akürkoglu steckte nach Dribbling den Pass durch auf Talisca, der Brasilianer bekam kurz zu viel Platz und knallte mit links aus der Drehung eiskalt ins lange Eck (10.).

Grazer finden Halbchancen vor

Das erste Mal gefährlich im Strafraum tauchten die "Blackies" erst nach einer halben Stunde auf: Nach einem Konter flankte Simon Wlodarczyk in die Mitte auf den einstarteten Seedy Jatta, der die Kugel im Sprung nur hauchdünn verpasste (32.). Nur eine Minute später bekam Sturm nach einem etwas härteren Tackling von Milan Skriniar an Jatta im Strafraum keinen Elfmeter zugesprochen.

Gerade in einer Phase, als die Grazer ins Spiel fanden, stachen die "Kanarienvögel" wieder zu: Eine kurz abgespielte Ecke von Marco Asensio kam zu Mason Greenwood und der 39–Mio-Neuzugang traf per Strich ins kurze Eck (45.) - erstmals für seinen neuen Klub.

Kurz nach der Pause kam Sturm zu einer Doppelchance, sowohl bei Jattas Versuch als auch der anschließenden Ecke war aber noch ein Fener-Akteur rechtzeitig dazwischen (54.).

Khudyakov kann sich mehrfach auszeichnen

Auf der Gegenseite scheiterte Talisca mit Daniil Khudyakov aus seinem Kasten aber dennoch, hier waren die Gäste im Glück (60.).

In der 66. Minute konnte sich der Russe dann aber dreifach auszeichnen: Zuerst war er bei einem Halbvolley von Talisca blitzschnell am Boden, bei der anschließenden Ecke parierte er gegen den 32-Jährigen gleich noch zweimal!

Sturm eroberte dank dem eigenen Pressing in der zweiten Halbzeit immer wieder die Bälle, die resolute Defensive der Türken ließ aber kaum Chancen zu.

So gab es in Istanbul schlichtweg nichts zu holen, im Rückspiel nächsten Dienstag (20:30 Uhr) braucht es also schon ein kleines Wunder für den Aufstieg ins Playoff der Champions-League-Qualifikation.

Jürgen Heils aufbauendes Fazit war aber: "Wir sind noch am Leben, wir sind noch da!"

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