CL-Quali

0:1! Fener-Elfer ließ letzte Sturm-Hoffnung platzen

Jon Gorenc Stankovic von Sturm Graz gestikuliert auf dem Spielfeld während eines Spiels.
© GEPA pictures
Nach dem Champions-League-Quali-Aus gegen den türkischen Topklub bleibt Sturm Graz die Europa League.
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Fenerbahce Istanbul machte mit einem 1:0 im Quali-Rückspiel gegen Sturm Graz alles klar und steht mit einem Gesamtscore von 3:0 im Play-off der Champions League. Für Österreichs Vizemeister bleibt die Ligaphase der Europa League.

Elfer (66.) ließ Traum endgültig platzen

Nach dem ernüchternden 0:2 im Hinspiel in der Türkei wollten 15.000 Sturm-Fans ihre Mannschaft in Graz-Liebenau zur Sensation peitschen. Im Heimstadion fand Sturm zwar in die Partie, die beiden Top-Chancen vor der Pause hatten allerdings die Gäste aus der Türkei durch Talisca (11.) und Aktürkoglu (24.). Beide Male hielt der überragende Goalie Chudjakow die Null fest.

Die beste Gelegenheit, den Spieß umzudrehen, hatten die Blackies kurz nach Seitenwechsel. Doch Brown klärte in höchster Not vor Jatta (48.), kurz später war ein Kopfball von Malic zu unpräzise (51.).

Dann die 65. Minute: Petrovic legt Istanbul-Toptorjäger Talisca im Strafraum. Elfmeter! Der Gefoulte selbst verwandelte den Strafstoß zu 1:0. Das hat Sturm, so Coach Ingolitsch, "den Stecker gezogen."

Damit ist der Traum von der Sturm-Rückkehr in die Königsklasse noch vor dem Play-off geplatzt. Kapitän Jon Gorenc Stankovic hadert mit der verpassten Chance: "Wir hätten das erste Tor schießen müssen ...".

Trost: Europa League und 4,3 Mio. Startgeld

Als Trost geht‘s in die Ligaphase der Europa League, wo 4,3 Millionen Euro Startgeld und hoffentlich leichtere Gegner warten.

"Mit dem Mut und dem Selbstvertrauen, dass wir im Rückspiel gegen Fenerbahce gezeigt haben, können wir da weit kommen", glaubt Sturm-Kapitän Stankovic.

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