Gold und Silber
Taucher entdeckt Millionen-Schatz in Schiffswrack
Wie jetzt bekanntgegeben wurde, gelang der Crew der atemberaubende Fund schon im Sommer. Vor der bekannten "Treasure Coast" (Schatz-Küste) fanden sie Münzen im Wert von rund 1 Million Dollar (rund 851.000 Euro), so die Schätzung von Experten.
Der Schatz stammte aus einer spanischen Flotte, welche am 31. Juli 1715 in einem Hurrikan unterging. Sie bestand aus 11 Schiffen und etwa 1000 Menschen verloren ihr Leben. Das Ziel der Flotte war es, die Reichtümer aus der Neuen Welt nach Spanien zu bringen. Laut Schätzungen von Historikern verlor die spanische Flotte an diesem Tag rund 400 Millionen Dollar (rund 340 Millionen Euro). Es ist eine der größten Schatz-Tragödien Amerikas.
"Jede Münze ist ein Stück Geschichte"
Levin Shavers und seine Crew haben im letzten Sommer 1051 Silbermünzen und fünf Münzen aus Gold geborgen. Sal Guttuso, Betriebsleiter des Bergungsunternehmens Queens Jewels, meint: "Bei diesem Fund geht es nicht nur um den Schatz selbst, sondern auch um die Geschichten, die er erzählt".
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Er erklärt: "Jede Münze ist ein Stück Geschichte, eine greifbare Verbindung zu den Menschen, die während des Goldenen Zeitalters des spanischen Imperiums lebten, arbeiteten und segelten. 1000 dieser Münzen bei einer einzigen Bergung zu finden, ist sowohl selten als auch außergewöhnlich."
Stammten aus Mexiko, Peru und Bolivien
Eine große Menge der Münzen wurde in den Kolonien Mexiko, Peru und Bolivien geprägt. Besonderheit: Die Münzzeichen und Jahreszahlen sind noch klar zu erkennen. Experten glauben, dass die Funde Teil einer einzelnen Kiste waren.
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Die Bergung geschah unter strenger staatlicher Beobachtung. Die Crew nutzte moderne Technik und musste archäologische Vorgaben einhalten. Guttuso schwärmt: "Jeder Fund trägt dazu bei, die menschliche Geschichte der Flotte von 1715 zu rekonstruieren". Derzeit werden die Münzen konserviert und sollen bald ausgestellt werden.
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