Nach 14 Jahren kehrt „Braunschlag“ auf den Bildschirm zurück. Der Ausblick auf die Fortsetzung des TV-Hits. Und: Das sagen die Stars zum Revival der Erfolgsserie.
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Warum David Schalko „Braunschlag“ noch einmal zurückholt? Weil er eine Idee hatte, die schlüssig war. Und so kehrte der Erfinder und Regisseur der Kultserie mitsamt seinem Team ins Waldviertel zurück, um die Geschichte, mit der er einst österreichische Fernsehgeschichte geschrieben hat, weiterzuerzählen.
Das sagen die Serien-Stars über "Braunschlag 1986"
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David Schalko, 53Warum er das Jahr 1986 wählte...„Die erste Staffel endet mit einem Atomunfall. Damit liegt Tschernobyl thematisch nahe. Der Grund sich für 1986 zu entscheiden, war aber weniger die Atomangst. Es geht auch um die Jugend dieser Leute. Und es war ein Wendejahr in Österreich, das sehr viel verändert hat. Die Rechtspopulisten haben die politische Bühne bestiegen. Es war der Beginn einer Salonfähigkeit der Rechten. Das war davor in dieser Form nicht denkbar und es hält bis heute an.“
Über den Gedanken an eine weitere Fortsetzung ...„Der Grund war nicht der unbedingte Wunsch, eine Fortsetzung zu machen, sondern es gab eine Idee, die schlüssig war. Ich traue mich nicht zu sagen, ich mache nie wieder eine Fortsetzung. Aber es liegt jetzt nicht auf der Hand, das nächstes Jahr zu machen. Es müsste eine Idee geben. Man soll es außerdem nicht überstrapazieren. Ich finde, 14 Jahre sind ein gutes Intervall.“
Robert Palfrader, 57Über die Geduld der Eisgarner ...„Das Verständnis, das sie uns entgegengebracht haben, war sensationell. Wir haben die einzige Straße, die durch Eisgarn durchführt, teilweise eine Viertelstunde lang gesperrt. Dass sie Verständnis dafür gehabt haben und das mitgemacht haben, war außergewöhnlich.“
Über das Wiedersehen ...„Nicht nur das Team vor der Kamera, auch das Team hinter der Kamera war zum größten Teil ident. Es gab eine sehr große Vertrautheit. Für mich war es wie nach Hause kommen. Ich habe es jeden einzelnen Tag geliebt, dorthin zu fahren.“
Nicolas Ofczarek, 54über die Selfies als Zeichen der heutigen Zeit...„Das Lustige an einem Selfie ist: In der Zeit, in der man fragt, ob man ein Selfie macht, könnte man über etwas reden. Aber es geht eigentlich nur um einen Beweis, dass man dort war. Es geht um Status. Dann gehen sie wieder, statt miteinander zu reden.“
Über den Kult um „Braunschlag“ ...„Das wurde damals schon im Moment zum Kult erklärt. Aber Kult braucht Zeit, bis es Kult ist. Eigentlich.“
Eine der größten Herausforderungen war es, seinen Cast vor der Kamera für „Braunschlag 1986“ (am 20. und 21. März in ORF 1 sowie 24 Stunden vorab auf ORF ON) zu versammeln. „Es sind sehr viele Leute, die sehr komplizierte Terminlagen haben“, räumt er ein. Aber am Ende hat es geklappt und die Stars von damals fanden am Set wieder zusammen. „Als wäre kein Tag vergangen“, wie beim Dreh immer wieder festgestellt wurde. so Robert Palfrader.
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Zeitreise
Nachdem Braunschlag vor 14 Jahren durch Atommüll verseucht und evakuiert wurde, hat sich dort wenig getan. Es war ja keiner da – bis auf Gerri Tschach (Robert Palfrader) und Richard Pfeisinger (Nicholas Ofczarek), die die Stellung gehalten haben. Jetzt können die Braunschlager:innen zurückkehren. Doch der erwartete Andrang bleibt aus und es muss wieder eine Idee her, um den Ort und die Kassen zu füllen.
"Braunschlag 1986": Der erste Blick auf das Kult-Comeback
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Nach jahrelanger Evakuierung wegen eines Atomunfalls ist Braunschlag wieder bewohnbar, doch der Ort ist tot. Um ihn zu retten, verordnen Bürgermeister Tschach (Robert Palfrader) und Pfeisinger (Nicholas Ofczarek) kurzerhand das Jahr 1986. Der erfolgreiche Nostalgie-Trend bringt die alten Bewohner zurück, weckt aber sofort die Gier von Politik und Investoren.
Nach jahrelanger Evakuierung wegen eines Atomunfalls ist Braunschlag wieder bewohnbar, doch der Ort ist tot. Um ihn zu retten, verordnen Bürgermeister Tschach (Robert Palfrader) und Pfeisinger (Nicholas Ofczarek) kurzerhand das Jahr 1986. Der erfolgreiche Nostalgie-Trend bringt die alten Bewohner zurück, weckt aber sofort die Gier von Politik und Investoren.
Nach jahrelanger Evakuierung wegen eines Atomunfalls ist Braunschlag wieder bewohnbar, doch der Ort ist tot. Um ihn zu retten, verordnen Bürgermeister Tschach (Robert Palfrader) und Pfeisinger (Nicholas Ofczarek) kurzerhand das Jahr 1986. Der erfolgreiche Nostalgie-Trend bringt die alten Bewohner zurück, weckt aber sofort die Gier von Politik und Investoren.
Gerri entscheidet, dass in Braunschlag das Jahr 1986 herrscht und verbannt alles, was danach erfunden wurde. Röhrenfernseher und Kassetten statt Handys und Internet. Die Rechnung geht auf und die Bewohner:innen kehren zurück. Neben Palfrader und Ofczarek sind auch Nina Proll und Maria Hofstätter als ihre Gattinnen Elfi und Herta, Thomas Stipsits, Simon Schwarz, Raimund Wallisch, Stefanie Reinsperger, Christopher Schärf und Manuel Rubey wieder dabei.