Unterschätzte Gefahr

Wassersport bei Hitze: Diese Fehler macht fast jeder

Zwei Freunde springen Hand in Hand von einem Steg in einen See, Arme in die Luft gestreckt.
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Bei extremer Hitze wird jeder Schritt zur Belastung, Sport im Wasser scheint da die perfekte Alternative. Doch Vorsicht: Schwimmen, Aqua-Fitness oder Stand-up-Paddling sind bei hohen Temperaturen längst nicht so ungefährlich, wie viele glauben.
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Sport im Wasser ist an Hitzetagen eine wahre Wohltat, schont die Gelenke und verbrennt durch den ordentlich Kalorien. Doch wer glaubt, auf oder im Wasser den Gefahren des Hochsommers zu entgehen, unterschätzt die Risiken. Gerade hohe Temperaturen, intensive Sonneneinstrahlung und körperliche Belastung können schnell zur Gefahr werden. Damit Ihr erfrischendes Workout nicht im Notarztwagen endet, verraten wir die wichtigsten Überlebensregeln für den Wassersport bei Hitze.

Niemals überhitzt in die Fluten stürzen

Nach dem Radfahren zum Baggersee oder einem ausgedehnten Sonnenbad am Strand einfach kopfüber ins kühle Nass springen? Ein absolutes No-Go. Der extreme Temperaturunterschied zwischen der aufgeheizten Luft und dem kühlen Wasser kann einen lebensgefährlichen Kälteschock auslösen. Der Kreislauf kann kollabieren, es drohen Muskelkrämpfe oder im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt.

Gehen Sie immer langsam ins kalte Wasser. Benetzen Sie zuerst Beine, Arme und den Oberkörper, um Ihren Organismus an den Temperaturwechsel zu gewöhnen.

Lachendes Kind mit Schwimmweste paddelt auf einem SUP-Board auf einem See im Sonnenschein.
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Dehydration trotz Wasser

Wer von Wasser umgeben ist, merkt oft gar nicht, wie sehr er eigentlich schwitzt. Doch der Körper verliert auch beim Schwimmen massiv an Flüssigkeit. Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag, bei sportlicher Anstrengung in der Hitze sogar deutlich mehr. Greifen Sie zu Wasser, ungesüßten Tees oder Säften (idealerweise im Verhältnis 1:3), um ausgeschwitzte Mineralien direkt wieder aufzufüllen. Für intensivere Wasser-Workouts sind isotonische Getränke der perfekte Energie-Boost.

Sonnenschutz ist Pflichtprogramm

Die herrliche Erfrischung des Wassers täuscht über die Kraft der Sonne hinweg. Durch die Reflexion auf der Wasseroberfläche wird die UV-Strahlung extrem verstärkt. Ein wasserfester Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist daher das absolute Minimum. Noch effektiver: Spezielle UV-Schutzkleidung, die die Haut abschirmt. Wer mit dem Boot, dem SUP-Board oder beim Tretbootfahren unterwegs ist, sollte zudem niemals auf eine Sonnenbrille (zum Schutz der Netzhaut) und eine Kopfbedeckung verzichten, um einem Sonnenstich vorzubeugen.

Selbstüberschätzung und Alkohol-Tabu

Fröhlicher Mann paddelt im Kajak auf klarem Wasser vor Felsen und tropischer Kulisse.
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Hitze, Übermut und vielleicht das ein oder andere kühle Bierchen am Strand: Diese Mischung ist einer der Hauptgründe für tragische Badeunfälle, bei denen besonders oft junge Männer verunglücken. Alkohol weitet die Blutgefäße, hemmt die Koordinationsfähigkeit und führt zu einer großen Selbstüberschätzung der eigenen Kräfte. Wenn Sie Sport im Wasser treiben wollen, gilt ein absolutes Alkoholverbot. Zudem sollten Sie stets an bewachten Badestellen trainieren und nie mit komplett vollem Magen schwimmen gehen.

Flucht vor der Mittagssonne

Egal, ob Freibad oder See: Wer seine Schwimmeinheit in die pralle Mittagssonne legt, fordert seinen Kreislauf unnötig heraus. Die intensivste und gefährlichste UV-Strahlung herrscht in den Mittagsstunden. Verlegen Sie Ihr sportliches Programm in die angenehm kühlen Morgenstunden oder den frühen Abend. Achtung: Behalten Sie abends stets den Himmel im Blick. Sobald Wolken aufziehen oder ein Sommergewitter droht: Sofort das Wasser verlassen. Blitzeinschläge auf dem Wasser sind lebensgefährlich.

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