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Vor der Heizsaison: Wer diesen Trick kennt, spart im Winter bares Geld

Nahaufnahme eines weißen Heizkörper-Thermostats mit sichtbaren Temperatureinstellungen.
© Getty Images
Die Heizsaison steht kurz bevor und mit ihr bei vielen die Sorge vor den nächsten Energiekosten. Doch bevor Sie Ihr Geld zum Fenster hinausheizen, sollten Sie diesen genialen Trick kennen.
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Ende September fallen die ersten Blätter, die Temperaturen sinken und der Herbst steht vor der Tür. Höchste Zeit also, die eigenen vier Wände auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten und bald wieder die Heizung aufzudrehen. Doch niemand möchte dabei von einer hohen Energierechnung überrascht werden. Mit einem einfachen, aber cleveren Trick können Sie herausfinden, ob und wie Sie Ihre Heizkosten deutlich senken können.

Ursache für hohe Heizkosten

Die häufigste Ursache für eine hohe Energierechnung sind undichte Fenster. Poröse Dichtungen oder ein verzogener Rahmen lassen die wertvolle Heizluft unbemerkt nach draußen entweichen und ziehen kalte Zugluft ins Innere. Das treibt die Energiekosten massiv in die Höhe. Doch keine Sorge: Um herauszufinden, ob Ihre Fenster noch dicht halten, brauchen Sie weder einen teuren Handwerker noch spezielles Werkzeug. Alles, was Sie benötigen, ist ein simpler Haushaltsgegenstand.

Hand dreht am Thermostat eines Heizkörpers neben einem Fenster, um die Temperatur zu regeln.
. © Getty Images

So funktioniert der Papiertrick

Ob Ihre Fenster für den Winter gerüstet sind, finden Sie mit dem sogenannten Papiertrick in Sekundenschnelle heraus. So einfach geht's:

  1. Schnappen Sie sich ein ganz normales Blatt Papier (z. B. herkömmliches Druckerpapier)
  2. Öffnen Sie das Fenster und legen Sie das Blatt Papier zwischen den Fensterrahmen und den beweglichen Fensterflügel.
  3. Schließen Sie das Fenster wieder fest zu.
  4. Ziehen Sie nun langsam an dem Blatt Papier.

Das Ergebnis deuten

Das Papier klemmt fest: Wenn sich das Blatt nur sehr schwer, unter starkem Widerstand herausziehen lässt oder sogar reißt, können Sie aufatmen. Die Gummidichtungen erfüllen ihren Zweck und das Fenster schließt dicht ab.

Das Papier flutscht heraus: Lässt sich das Blatt hingegen mühelos und ganz ohne Widerstand herausziehen, haben Sie die Schwachstelle gefunden. An dieser Stelle ist Ihr Fenster undicht. Tipp: Führen Sie diesen Test unbedingt an mehreren Stellen pro Fenster durch, prüfen Sie den Rahmen oben, unten sowie an der linken und rechten Seite.

Der Kerzentest als Gegenprobe

Wenn Sie den Verdacht haben, dass es zieht, können Sie auch den klassischen Kerzentest machen. Schließen Sie das Fenster und fahren Sie mit einem brennenden Teelicht oder einem Feuerzeug langsam den inneren Rahmen ab (Achtung, Brandschutz beachten: Vorhänge weg). Flackert die Flamme plötzlich unruhig, zieht an genau dieser Stelle kalte Luft von draußen herein.

Test durchgefallen? Das können Sie jetzt tun

Geöffnetes weißes Kunststofffenster, dahinter grüne Bäume und blauer Himmel.
. © Getty Images/iStockphoto

Wenn der Papiertrick gezeigt hat, dass Ihre Fenster undicht sind, müssen Sie nicht gleich in Panik verfallen. Oft reichen schon kleine, kostengünstige Maßnahmen aus:

Den Anpressdruck erhöhen: Bei den meisten modernen Fenstern lässt sich der sogenannte "Wintermodus" einstellen. Über kleine Rollzapfen (Exzenterbolzen) am Fensterflügel können Sie den Druck mit einem Inbusschlüssel oder Schraubenzieher leicht erhöhen. Dadurch wird das Fenster wieder fester an den Rahmen gepresst.

Dichtungsband anbringen: Bei kleineren Lücken hilft ein günstiges, selbstklebendes Dichtungsband (z. B. aus Gummi oder Schaumstoff) aus dem Baumarkt, das direkt in den Falz geklebt wird.

Gummidichtungen austauschen: Fühlen sich die Dichtungen hart, rissig oder spröde an, sollten diese ausgetauscht werden. Wohnen Sie zur Miete? Dann informieren Sie Ihren Vermieter, denn dieser ist in der Regel für funktionierende Fenster zuständig.

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