Selenskyj warnt eindringlich vor einer gefährlichen "Neuaufteilung der Einflusssphären" und zieht einen dramatischen Vergleich zur historischen Aufteilung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.
Großmächte entschieden über Einflusssphären
Selenskyj zog Parallelen zur Konferenz von Jalta von 1945. Er betonte ausdrücklich: "Wir wollen wirklich nicht, dass es zu einem 'Jalta 2, 3, 4' wird, mit einer Neuaufteilung der Einflusssphären". Damals entschieden die Großmächte über das Schicksal der europäischer Staaten, ohne dass diese beteiligt waren. Dabei wurde auch die Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen beschlossen. Osteuropa wurde faktisch der Sowjetunion überlassen.
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Idee kam von russischer Seite
Nach Einschätzung Selenskyjs will Russland das Treffen "mehr als jeder andere". Der Gipfel soll Mitte November 2026 am Rande des APEC-Treffens (Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft) in China stattfinden. Der Vorschlag kam von Putin, während sich der US-Präsident Donald Trump offen für die Gespräche zeigte.
Seit mehr als vier Jahren tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine schon. Verhandlungen scheiterten bisher, unter anderem weil Russland auf seinen Maximalforderungen beharrt. Der Krieg ist eine enorme Belastung für Gesellschaft und Wirtschaft der beteiligten Staaten wie der gesamten Europäischen Union.
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