Nach den schweren Vorwürfen gegen einen Kellner hat das Schweizerhaus nun direkt auf das Posting von Ex-Model Evelyn Rillé reagiert. Doch mit der Stellungnahme ist die frühere Miss Vienna alles andere als zufrieden. Sie schildert weitere Details zu dem Vorfall und wehrt sich inzwischen auch gegen persönliche Angriffe im Internet.
Auslöser war ein Besuch beim Schweizerhaus-Saisonfinale, für das Rillé mit neun weiteren Personen einen Tisch reserviert hatte. Neben Problemen beim Essen und den Getränken beklagte sie vor allem das aggressive Verhalten eines Kellners. Dieser soll die Runde unter anderem als "Nutten" beschimpft haben.
Schweizerhaus widerspricht Darstellung
In einer ausführlichen Antwort unter Rillés Posting erklärt das Schweizerhaus, die Beschwerden intern überprüft zu haben. Einige Schilderungen könne man allerdings nicht nachvollziehen. So stehe der von Rillé erwähnte Rosé-Prosecco gar nicht auf der Getränkekarte. Serviert worden sei der regulär angebotene Schlumberger Rosé, der nach der Beanstandung kostenlos ausgetauscht worden sei.
Auch die Kritik am Umgang mit den Gästen weist das Lokal teilweise zurück. Nach den ersten Beschwerden habe man das Gespräch gesucht und den zuständigen Kellner ausgetauscht. Laut Schweizerhaus seien die Gäste mit der Entschuldigung der Restaurantleitung zufrieden gewesen und hätten ihren Abend fortgesetzt. Zudem verweist das Schweizerhaus auf den enormen Andrang beim Saisonabschluss, der zu Wartezeiten geführt habe. Die Kritik wolle man dennoch für Verbesserungen nutzen.
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Ex-Miss schildert weitere Entgleisung
Diese Darstellung lässt Rillé nicht gelten. In ihrer Antwort kritisiert sie vor allem, dass das Schweizerhaus auf die schwerwiegenden Vorwürfe gegen den Kellner nicht konkret eingehe. Dabei schildert sie nun einen weiteren Vorfall, der in ihrem ursprünglichen Posting noch nicht vorkam. Drei andere Kellner hätten ihren Kollegen an den Armen aus dem Raum bringen müssen. Anschließend soll dieser mit der Faust gegen eine Wand geschlagen haben.
Dass sich andere Mitarbeiter um die Gruppe bemüht und entschuldigt hätten, bestreitet sie nicht. Daraus könne aber nicht geschlossen werden, dass der Vorfall für die zehn Gäste erledigt gewesen sei. "Dass wir den Abend fortgesetzt haben, bedeutet allerdings keineswegs, dass damit sämtliche Vorfälle geklärt oder für uns erledigt waren", hält Rillé dem Schweizerhaus entgegen. Auch die Diskussion über die Getränkebestellung stößt ihr sauer auf. Schließlich sei es bei ihrer Kritik nie in erster Linie um den Schaumwein gegangen, sondern um den Umgang mit den Gästen.
Rillé wehrt sich gegen Hass-Postings
Mittlerweile beschäftigt Rillé aber auch die Reaktion mancher Leser auf die Berichterstattung über den Eklat. In den Kommentarspalten wurde die frühere Miss Vienna teils heftig persönlich angegriffen. In einem weiteren Posting wehrt sich das Ex-Model nun dagegen. "Ich frage mich ernsthaft, was mein Alter, meine Fotos, meine frühere Tätigkeit als Model oder gar mein Privatleben mit dem Vorfall im Schweizerhaus zu tun haben", schreibt Rillé.
Für sie haben solche Angriffe nichts mit einer sachlichen Auseinandersetzung zu tun. Kritik sei jederzeit willkommen, persönliche Unterstellungen und gehässige Bemerkungen unter möglicherweise anonymen Profilen hingegen nicht. Besonders stößt ihr auf, wie intensiv sich manche Menschen offenbar mit ihrem Leben beschäftigen. An ihrer Schilderung der Vorfälle im Schweizerhaus hält Rillé weiterhin fest.
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