City vor Rekordstrafe

Mega-Beben um ManCity! In 114 Fällen schuldig: Titelaberkennung oder Abstieg droht!

Die Außenfassade des Etihad Stadium in Manchester mit dem Vereinswappen und einem großen Plakat feiernder Spieler.
© APA/AFP/PAUL ELLIS
Beben im englischen Fußball: Manchester City wurde in 114 von 115 Fällen wegen Finanzverstößen schuldig gesprochen. Dem Premier-League-Giganten drohen drastische Konsequenzen.
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Dem englischen Spitzenklub Manchester City droht eine historische Härtestrafe. Nach übereinstimmenden britischen Medienberichten wurde der Serienmeister von einer unabhängigen Kommission der Premier League in 114 von insgesamt 115 Anklagepunkten wegen massiver Verstöße gegen die Finanzregularien für schuldig befunden. Ein konkretes Strafmaß wurde von der Kommission noch nicht verkündet, doch das Ausmaß der Schuldsprüche erschüttert den englischen Fußball in seinen Grundfesten.

Vorwürfe reichen über neun Spielzeiten hinweg

Das umfassende Verfahren gegen den Champions-League-Sieger von 2023 lief bereits seit Anfang 2023. Im Fokus standen mutmaßliche Vergehen aus dem Zeitraum von 2009 bis 2018, in dem die "Cityzens" unter der Ägide von Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan drei ihrer englischen Meistertitel gewannen. Die konkreten Anklagepunkte reichten von manipulierten Angaben zu Sponsoringeinnahmen und Klubfinanzen bis hin zu unvollständigen Transparenzberichten über Verträge sowie Gehaltszahlungen von Trainern und Spielern.

Mögliche Konsequenzen: Vom Titelverlust bis zum Abstieg

Das Spektrum der möglichen Sanktionen, die von der Premier League nun verhängt werden könnten, ist immens. Neben enormen Geldstrafen stehen drastische Punktabzüge, das rückwirkende Aberkennen von Meistertiteln sowie im extremsten Szenario sogar der Zwangsabstieg aus der höchsten Spielklasse im Raum. Die Verantwortlichen von Manchester City haben jegliche Vergehen stets vehement bestritten. Es wird erwartet, dass der Klub unverzüglich Beschwerde einlegt und Rechtsmittel gegen die Urteilssprüche einlegt.

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