"Nichts Wahres dran"
Jay-Z-Skandal vor Kehrtwende: Frau zieht Vorwürfe zurück
Die Frau, die in den Gerichtsakten unter dem Pseudonym Jane Doe geführt wird, hatte 2024 Klage eingereicht. Darin behauptete sie, Jay-Z und Rap-Mogul Sean "Diddy" Combs hätten sie im Jahr 2000 nach einer Party rund um die MTV Video Music Awards unter Drogen gesetzt und vergewaltigt.
Beide Musiker wiesen die Vorwürfe zurück. Im Februar 2025 zog die Frau ihre Klage schließlich zurück. Danach verklagte Jay-Z die Frau und ihre Anwälte. Nun folgt eine weitere Kehrtwende.
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"Ich habe Herrn Carter nie getroffen"
In einer am Donnerstag eingereichten Erklärung stellt die Frau klar: Ihre Vorwürfe gegen Jay-Z seien unwahr.
"Shawn 'Jay-Z' Carter hat mich nie vergewaltigt. Ich habe Herrn Carter nie getroffen oder mit ihm gesprochen. Herr Carter hat sich mir gegenüber nie in irgendeiner Weise unangemessen verhalten", schreibt sie.
Auch ihre damalige Schilderung, Jay-Z und Combs hätten sie gemeinsam mit einem weiteren Prominenten missbraucht, nimmt sie zurück.
"Meine Behauptungen, Herr Carter und Herr Combs hätten mich vergewaltigt, während ein dritter Prominenter zusah, sind falsch. An meinen Anschuldigungen gegen Herrn Carter ist nichts Wahres dran", erklärt die Frau.
Jay-Z sprach von "Erpressungsversuch"
Jay-Z hatte die Anschuldigungen von Beginn an entschieden zurückgewiesen. Der Rapper bezeichnete die Vorwürfe unter anderem als "Erpressungsversuch" und sprach von "haltlosen, erfundenen und entsetzlichen Behauptungen".
Nun räumt die Frau selbst ein, dass ihre Anschuldigungen Jay-Z erheblichen Schaden zugefügt hätten.
"Mir ist bewusst, dass meine falschen Anschuldigungen Herrn Carter immenses Leid, Schmerz und Schaden zugefügt haben, der niemals vollständig wiedergutgemacht werden kann", heißt es in ihrer Erklärung.
Damit distanziert sie sich offiziell von den Vorwürfen gegen den Ehemann von Sängerin Beyoncé.
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