Übernatürlich
Grelle Lichter & TV-Spuk: Schock bei Drews
Im gemeinsamen Podcast-Format "Drews Cordalis Petry – Kids Club" tauschte sich Joelina Drews mit Musikerkollege Lucas Cordalis sowie Achim Petry, dem Sohn von Wolfgang Petry, über Spiritualität, Übersinnliches und persönliche Grenzerfahrungen aus. Die Haltungen in der Runde fielen dabei durchaus unterschiedlich aus. Während sich Achim Petry als überzeugter Agnostiker bezeichnete und dem Übernatürlichen im Alltag wenig abgewinnen kann, zeigten sich Lucas Cordalis und Joelina Drews spürbar aufgeschlossener für Phänomene jenseits der wissenschaftlichen Erklärbarkeit.
Besonders Drews öffnete sich den Zuhörern und sprach ausführlich über schwere Schicksalsschläge in ihrer Familie. Im Zentrum stand dabei der Verlust beider Großmütter. Als junges Mädchen erlebte sie den Tod der Mutter ihres Vaters Jürgen Drews aus nächster Nähe mit: "Ich bin als Kind mal aufgewacht, das war kurz nachdem meine Großmutter verstorben ist, die Mama von meinem Papa", schilderte die Musikerin die damalige Situation. Der Moment des Abschieds prägte sie nachhaltig: "Ich war dabei, als sie verstorben ist. Wir waren alle dabei, ich habe ihre letzten Atemzüge mitbekommen."
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Geisterstimme aus dem abgeschalteten Fernseher
Nur wenige Wochen nach diesem schmerzhaften Verlust kam es mitten in der Nacht zu einem Vorfall, der das Mädchen zutiefst verstörte. Drews wachte auf und erblickte vor sich plötzlich ein "ganz grelles, weißes Licht". Die Angst überrollte die Schülerin damals völlig: "Ich habe so eine Angst bekommen, dass ich direkt die Decke über meinen Kopf gezogen habe und gesagt habe: 'Ich möchte das jetzt gerade nicht sehen, ich kann das nicht'". Über viele Jahre hinweg blieben derartige Vorkommnisse aus, ehe das Ableben ihrer Großmutter mütterlicherseits vor drei Jahren eine neue Kette rätselhafter Begebenheiten auslöste.
Schon zu Lebzeiten hatte ihr die Großmutter ein Versprechen gegeben, das Drews nie vergaß: "Meine Oma hat immer gesagt, wenn sie mal nicht mehr ist, dann sendet sie mir Zeichen." Nach deren Tod bat die Sängerin im Stillen genau um solche Signale aus dem Jenseits, woraufhin sich die Ereignisse überschlugen: "Und plötzlich passieren solche Dinge wieder." Bereits am Morgen der Beerdigung schreckte Drews aus dem Schlaf auf, weil aus dem Zimmerfernseher eine laute Stimme zu hören war, "die gesprochen hat, über 30 Sekunden". Das technisch Unerklärliche daran: "Der Fernseher war aber aus, und ich konnte ihn nicht aus machen."
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Die Schmetterlings-Begegnung am Gipfel des Jenner
Wenig später folgte das nächste Erlebnis bei einem Ausflug nach Berchtesgaden, einem Ort, den die verstorbene Großmutter über alles geliebt hatte. Bei einer Wanderung auf dem Gipfel des Jenner tauchte plötzlich ein "riesiger Schmetterling" auf, woraufhin ihre Cousine sofort überzeugt war, dass es sich um die verstorbene Oma handele. Drews reagierte zunächst mit Humor und Skepsis: "Wenn der sich jetzt auf meinen Kopf setzt, dann fress’ ich einen Besen – und was hat dieser Schmetterling gemacht? Er hat sich auf meinen Kopf gesetzt und der blieb da auch erst mal sitzen."
Trotz der Faszination bemüht sich Drews um einen nüchternen Blick auf die Geschehnisse. "Vielleicht ist man auch einfach aufmerksamer, ich weiß es nicht", versucht sie eine rationale Erklärung für die auffällige Häufung solcher Momente zu finden. Dennoch bleibt der emotionale Eindruck tief in ihr verankert, das Erlebte sei für sie "sehr einschneidend und auffällig" gewesen. Die Sängerin betonte abschließend mit voller Überzeugung: "Das waren für mich einfach so Momente, wo ich dachte, das ist für mich jetzt gerade kein Zufall."
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