Alfred Stern, der bis Ende August die Geschicke des teilstaatlichen heimischen Öl-, Gas- und Chemiekonzerns OMV geleitet hat, heuert mit 1. November als Chef des kanadischen Energiekonzerns Irving Oil an. Das ging aus einer Aussendung des Unternehmens am Montag hervor. Teil des Konzerns wird Stern bereits ab 1. Oktober.
Die OMV wird seit 1. September von der Irin Emma Delaney geführt.
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Ölriese in Privatbesizt
Irving Oil ist ein internationaler Energiekonzern in Privatbesitz. Das Unternehmen betreibt unter anderem Kanadas größte Raffinerie in Saint John, New Brunswick, außerdem die einzige Raffinerie Irlands.
Der Verwaltungsrat habe eine "umfassende globale Suche durchgeführt, um eine Führungspersönlichkeit mit der Erfahrung, der Perspektive und den strategischen Fähigkeiten zu finden, die erforderlich sind, um Irving Oil durch sein nächstes Kapitel zu führen", sagte die leitende Direktorin des Verwaltungsrats, Maureen Kempston Darkes, laut Aussendung. "Ich fühle mich geehrt, dem Team von Irving Oil zu einem so wichtigen Zeitpunkt seiner Geschichte beizutreten", wurde Stern in der Aussendung zitiert.
Delaney soll Transformation zur nachhaltigen Chemie anführen
Der frühere OMV-Chef hatte bereits im Mai 2025 überraschend bekannt gegeben, seinen bis zum 31. August 2026 laufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Stern hat die OMV seit September 2021 geführt und zuvor die Kunststofftochter Borealis geleitet. Er ebnete den Weg für die Transformation weg vom klassischen Öl- und Gasgeschäft hin zu nachhaltiger Chemie - ein Kurs, den Delaney nun weiter forcieren soll.
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