Bis zu 442 Euro

Einkommensgrenze für Pendler wird nun erhöht

Autos fahren schnell auf einer mehrspurigen Autobahn bei Sonnenuntergang.
© Apa
Dadurch sollen rund 4.000 zusätzliche Pendler Anspruch auf die Unterstützung erhalten. Auch für Pendler mit Kindern werden die Bedingungen verbessert.
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OÖ. Das Land Oberösterreich weitet die Fernpendelbeihilfe aus. Ab 1. November steigt die Einkommensgrenze von bisher 35.000 auf 38.000 Euro steuerpflichtiges Jahreseinkommen. Das entspricht einem Jahresbruttogehalt von rund 52.000 bis 54.000 Euro. Durch die Anpassung sollen deutlich mehr Pendler Anspruch auf die Unterstützung haben.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) begründet die Maßnahme mit den Spritpreisen und der damit verbundenen finanziellen Belastung für Berufspendler. Das Land rechnet aufgrund der höheren Einkommensgrenze mit rund 4.000 zusätzlichen Anträgen.

Höhere Grenze auch für Familien

Verbessert werden auch die Bedingungen für Pendler mit Kindern. Die Einkommensgrenze erhöht sich künftig für jedes Kind um weitere 3.800 Euro. Bisher lag dieser Betrag bei 3.500 Euro. Für die Ausweitung der Fernpendelbeihilfe stellt das Land insgesamt rund eine Million Euro zusätzlich zur Verfügung. Laut Stelzer soll damit sichergestellt werden, dass der Weg zur Arbeit trotz gestiegener Kosten leistbar bleibt.

Bis zu 442 Euro Unterstützung pro Jahr

Anspruch auf die Fernpendelbeihilfe haben Personen, die regelmäßig mindestens 25 Kilometer zwischen ihrem Hauptwohnsitz und ihrem Arbeitsort zurücklegen müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitsweg mit dem eigenen Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird.

Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach der Entfernung und beträgt zwischen 229 und 442 Euro pro Jahr. Von der neuen Regelung können auch Personen profitieren, deren Antrag bereits abgelehnt wurde. Diese Anträge sollen nochmals überprüft werden.

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