Zeitumstellung

DIESE 5 Tipps helfen gegen die Müdigkeit

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Die Uhr wird nur um eine Stunde zurückgedreht – der Körper braucht trotzdem etwas länger, um sich daran zu gewöhnen. Mit diesen fünf einfachen Tipps lässt sich der kleine "Mini-Jetlag" nach der Zeitumstellung besser abfedern.
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Um 3 Uhr wird die Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Für die Uhr ist die Umstellung damit erledigt, für unseren Körper aber noch lange nicht.

Helligkeit und Dunkelheit steuern unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Über die Augen und den Stoff Melanopsin bekommt der Körper Signale darüber, wann Tag und wann Nacht ist. Wird die Uhr plötzlich verschoben, passen äußere Zeit und innere Uhr zunächst nicht perfekt zusammen.

Die Folge: Müdigkeit, ein verschobener Schlafrhythmus oder ein Gefühl wie nach einem kleinen Jetlag.

Tipp 1: Uhr sofort umstellen

Der erste Schritt klingt banal, kann aber helfen: Uhren möglichst rasch umstellen und nicht ständig darüber nachdenken, wie spät es nach der alten Zeit wäre.

So fällt es leichter, sich direkt an die neue Zeit zu gewöhnen.

Tipp 2: Im gewohnten Rhythmus bleiben

Nach der Zeitumstellung sollte man nicht jeden Abend eine andere Schlafenszeit ausprobieren. Der Körper kommt mit regelmäßigen Abläufen besser zurecht.

Deshalb möglichst weiterhin zu ähnlichen Zeiten schlafen gehen und aufstehen. Auch gewohnte Rituale vor dem Zubettgehen können dabei helfen, zur Ruhe zu kommen.

Tipp 3: Abends einen Gang zurückschalten

Auch das Abendessen kann eine Rolle spielen. Internistin Heidemarie Abrahamian empfiehlt leichte Mahlzeiten.

Außerdem sollte man etwa drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol, Kaffee und andere aufputschende Getränke verzichten. Gerade in den ersten Tagen nach der Umstellung kann eine ruhige Abendroutine den Schlaf unterstützen.

Tipp 4: Handy aus dem Bett verbannen

Noch schnell Mails checken, eine Serie schauen oder am Tablet lesen? Besser nicht.

Das helle, blauhaltige Licht von Smartphones, Tablets und Computern kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmen. Dadurch bekommt der Körper eher das Signal: Es ist noch Wachzeit.

Deshalb gilt: Vor dem Schlafengehen möglichst Bildschirm aus – und dem Kopf Zeit zum Abschalten geben.

Tipp 5: Bewegung macht müde

Auch Bewegung an der frischen Luft kann helfen. Wer sich tagsüber ausreichend bewegt, wird häufig angenehmer müde und kann nachts besser schlafen.

Direkt vor dem Zubettgehen sollte man intensiven Sport allerdings vermeiden. Zu späte Bewegung kann den Körper wieder aktivieren.

So kommt der Körper schneller wieder in den Rhythmus

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich der kleine Mini-Jetlag nach der Zeitumstellung meist gut abfedern. Wer seinem Körper etwas Zeit gibt und auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus, Bewegung und Ruhe am Abend setzt, erleichtert der inneren Uhr die Umstellung.

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