Räumt mit Mythen auf
Diät-Wahn & Beauty-OP? Audrey Hepburns Sohn lüftet das Figur-Geheimnis seiner Mutter
Jahrzehntelang hielten sich die Gerüchte, Audrey Hepburn habe sich für ihre berühmte Wespentaille heruntergehungert oder gar an einer Essstörung gelitten. Jetzt räumt ihr Sohn Sean Hepburn Ferrer mit den Spekulationen auf. Er gab intime Einblicke in das Leben der Ikone und bewies: Audrey Hepburn liebte das Leben, gutes Essen und das natürliche Altern.
Pasta und Schokolade statt Crash-Diät
Die wohl größte Überraschung: Audrey Hepburn war eine absolute Genießerin. "Trotz jahrzehntelanger Gerüchte, kochte und backte sie und aß, was sie wollte", verriet ihr ältester Sohn Sean in ihrer Biografie "Intimate Audrey: An Authorized Biography". Ihr Geheimnis war weder Verzicht noch eine Hollywood-Diät, sondern gesunde Portionen. Ein typischer Tag auf dem Teller der Stilikone sah ganz normal aus:
- Frühstück: Der Tag startete klassisch mit einem gekochten Ei, Toast und Marmelade.
- Mittagessen: Ein leichter Salat oder eine Suppe und danach gerne mal eine Kugel Vanilleeis mit Ahornsirup.
- Abendessen: Ein Teller ihrer heißgeliebten Pasta Pomodoro, begleitet von einem frischen Salat.
Und wenn sie Lust auf Süßes hatte? Dann griff Hepburn ohne Reue zu Schokoladenkuchen. Sie liebte Schokolade sogar so sehr, dass sie ihr eigenes Rezept für einen mehlfreien Kuchen kreierte.
Audrey Hepburn’s Fitness-Geheimnis
Wer nun an schweißtreibende Workouts mit Personal Trainern denkt, irrt. Audrey Hepburn hielt sich mit einer simplen Methode fit: ausgiebigen Spaziergängen. Diese absolvierte sie laut ihrem Sohn nach dem Frühstück allerdings in einem solch rasanten Tempo, dass die restliche Familie beim Hinterherlaufen regelmäßig aus der Puste kam. Frische Luft und stetige, zügige Bewegung im Alltag reichten ihr vollkommen, um ihre Silhouette zu bewahren.
Beauty-OPs? "Ein absolutes Gräuel!"
Heute scheinen Filler, Botox und Liftings in der Entertainment-Branche fast zur Grundausstattung zu gehören. Audrey Hepburn hingegen hatte dazu eine klare Haltung. "Jede Andeutung einer Schönheitsoperation war ihr ein Gräuel", stellte ihr Sohn klar. Sie ehrte die Geschichte ihres Gesichts und stand zu jeder ihrer Falten.
Wie stolz sie auf ihr natürliches Altern war, zeigt eine Anekdote aus ihren späten Jahren als UNICEF-Botschafterin: Als der Fotograf John Isaac der Schauspielerin anbot, ihre Bilder nachträglich zu retuschieren und ihre Falten zu glätten, wies sie ihn prompt in die Schranken:
“Unterstehen Sie sich, auch nur eine dieser Falten anzufassen. Ich habe mir jede einzelne von ihnen hart erarbeitet!”
Audrey Hepburn
Audrey Hepburns Beauty-Routine bestand also nicht aus teuren Cremes, Skalpellen oder extremen Hunger-Kuren. Es war ihre Lebensfreude, die Balance aus Genuss und Maß sowie die Akzeptanz sich selbst gegenüber, die sie von innen heraus strahlen ließ.
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