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	<title>Das sagt ÖSTERREICH / Wolfgang Fellner</title>
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	<description>Das sagt ÖSTERREICH / Wolfgang Fellner</description>
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		<title>Auf Pröll junior kommen harte Polit-Zeiten zu</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 06:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Familien-Duell. Für Josef Pröll brechen schwere Zeiten an. Als ÖVP-Chef hat er mit dem Verzicht auf einen Kandidaten bei der Hofburg-Wahl den ersten schweren Fehler seiner Amtszeit begangen. Im Familien-Duell gegen „Onkel Erwin“ hat er aus falsch verstandenem Eigennutz (sprich: aus Angst, dass ein Hofburg-Pröll seine Kanzler-Chancen behindert) auf einen möglichen Präsidenten-Wahlsieg verzichtet.
Als Finanzminister geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Familien-Duell. Für Josef Pröll brechen schwere Zeiten an. Als ÖVP-Chef hat er mit dem Verzicht auf einen Kandidaten bei der Hofburg-Wahl den ersten schweren Fehler seiner Amtszeit begangen. Im Familien-Duell gegen „Onkel Erwin“ hat er aus falsch verstandenem Eigennutz (sprich: aus Angst, dass ein Hofburg-Pröll seine Kanzler-Chancen behindert) auf einen möglichen Präsidenten-Wahlsieg verzichtet.</p>
<p style="margin-top: 5px">Als Finanzminister geht es für Pröll junior jetzt ans Eingemachte: Er muss Ministern und Ländern brutal die Budgets kürzen, den Bürgern dafür jede Menge Geld aus der Tasche ziehen. Wenn Pröll die Budget-Sanierung ohne Image-Schaden schafft, dann ist er wirklich kanzlerreif. Auf dem Weg dorthin hat er nun einen mächtigen Gegner: Erwin Pröll, der Senior, wird dem Junior die vermasselte Hofburg-Chance (zu Recht) nicht so schnell verzeihen. Der Senior hat dabei die überwältigende Mehrheit der Wähler auf seiner Seite, wenn er die Regierung für das mangelnde Spar-Konzept rügt und sich vehement gegen Kürzungen bei Bildung, Familien, Ländern stellt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Pröll senior wird zwar (leider) nicht die Hofburg, dafür aber (Gott sei Dank) das Budget-Match gewinnen.</p>
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		<title>Regierung soll mutig sparen – nicht abkassieren</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Richtungs-Streit. Es dauert nicht mehr lange, dann ist – mit dem nächsten Budget – Zahltag in Österreich. Dann muss entweder die Regierung die 3 Milliarden, die uns Krisen-Bekämpfung und Banken-Rettung gekostet haben, einsparen – oder die Steuerzahler müssen bluten. Der Streit zwischen Faymann und Pröll ist ein spannender:
– Pröll will die Mehrheit der Österreicher zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richtungs-Streit. Es dauert nicht mehr lange, dann ist – mit dem nächsten Budget – Zahltag in Österreich. Dann muss entweder die Regierung die 3 Milliarden, die uns Krisen-Bekämpfung und Banken-Rettung gekostet haben, einsparen – oder die Steuerzahler müssen bluten. Der Streit zwischen Faymann und Pröll ist ein spannender:<br />
– Pröll will die Mehrheit der Österreicher zur Kasse bitten und die Mehrwertsteuer erhöhen – das wäre ein starkes Stück, weil dann die kleinen Einkommen (Alleinerzieherinnen, junge Familien) das Budget-Defizit zahlen müssen.<br />
– Faymann will bei den Banken und „Spekulanten“ abkassieren – das ist fair, weil damit die Verursacher der Krise den Schaden decken, aber auch riskant, weil es unsere Banken im internationalen Wettbewerb gefährden kann.<br />
Fest steht nur eines: Diese Regierung muss endlich ein mutiges Sparpaket auf den Tisch legen. Wir geben in Österreich viel zu viel für beamtete Verwaltung aus – und viel zu wenig für Bildung, Forschung, Sicherheit. Deshalb muss das nächste Budget mutig werden: mutige Sparmaßnahmen in der Verwaltung, mutige Steuern bei Banken und Aktien, mutige Steuererhöhungen dort, wo man der Umwelt helfen kann (z. B. bei einer höheren Mineralölsteuer für Diesel-Lkws) – aber sicher keine Massensteuern für kleine Familien.</p>
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		<title>Polit-Pyromanin verspricht, dass sie nicht zündeln will</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 06:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbara Rosenkranz wird also heute, nach einer 7-tägigen Schrecksekunde, ihre Aussagen zu Verbotsgesetz, Holocaust und Neonazi-Sympathie widerrufen, einschränken oder klarstellen. Das sollte man anerkennen – jeder darf klüger werden. Bei Rosenkranz erinnert die „Spät-aber-doch-Erklärung“ freilich an jemanden, der öffentlich sagt: Ich wusste nicht, dass man mit Streichhölzern Feuer anzünden kann. Die Dame ist offenbar Polit-Pyromanin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Barbara Rosenkranz wird also heute, nach einer 7-tägigen Schrecksekunde, ihre Aussagen zu Verbotsgesetz, Holocaust und Neonazi-Sympathie widerrufen, einschränken oder klarstellen. Das sollte man anerkennen – jeder darf klüger werden. Bei Rosenkranz erinnert die „Spät-aber-doch-Erklärung“ freilich an jemanden, der öffentlich sagt: Ich wusste nicht, dass man mit Streichhölzern Feuer anzünden kann. Die Dame ist offenbar Polit-Pyromanin – sie zündelt mit Verbotsgesetz &amp; Co. solange, bis die Hütte brennt, dann sagt sie „Entschuldigung“.</p>
<p style="margin-top: 5px">Wenn Strache nun in der größten Zeitung Israels den EU-Beitritt Österreichs mit dem Nazi-Anschluss vergleicht (ein Statement, das 1:1 von seiner Polit-Madame sein könnte), dann zeigt das nur: Die ganze Rosenkranz-Partie ist für einen Präsidenten-Wahlkampf nicht geeignet. Hier geht es um das höchste Amt des Staates, um das Image Österreichs im Ausland, für manche auch um den Tourismus.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die ÖVP muss sich DRINGEND noch einmal überlegen, ob sie nicht doch eine(n) ernsthafte(n) Kandidaten(in) gegen Heinz Fischer ins Rennen schicken soll. Noch wäre Zeit. Sobald ein ÖVP-Kandidat antritt, macht Rosenkranz keine 10 % der Stimmen. Ohne ÖVP-Alternative drohen 30  Prozent.</p>
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		<title>Eine Hildrun-Oma im rechts-extremen Eck</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 07:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Welcher Teufel die FPÖ geritten hat, ausgerechnet die Rechtsaußen-Omama Barbara Rosenkranz für die Hofburg zu nominieren, ist nicht ganz nachvollziehbar. Es war vorauszusehen, dass eine Dame, die ihre Kinder Sonnhild und Hildrun nennt und die mit einem Möchtegern-Neonazi verheiratet ist, in diesem Wahlkampf in jeden Fettnapf steigen wird. Dass das ganze Land schon am zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welcher Teufel die FPÖ geritten hat, ausgerechnet die Rechtsaußen-Omama Barbara Rosenkranz für die Hofburg zu nominieren, ist nicht ganz nachvollziehbar. Es war vorauszusehen, dass eine Dame, die ihre Kinder Sonnhild und Hildrun nennt und die mit einem Möchtegern-Neonazi verheiratet ist, in diesem Wahlkampf in jeden Fettnapf steigen wird. Dass das ganze Land schon am zweiten Tag nach ihrer Kandidatur diskutieren muss, ob NS-Verbotsgesetze abgeschafft und die Leugnung des Holocaust erlaubt werden sollen, ist eine Schande – und hat in einem Präsidenten-Wahlkampf nichts verloren. Die gute Dame stammt wirklich aus der rechtsextremen Mottenkiste, sie schad+et der FPÖ beim Bemühen, für die Wien-Wahl ein junges, modernes Image aufzubauen. Die FPÖ schmeißt offenbar schon am zweiten Tag des Wahlkampfes die Nerven weg. Gestern bejammerte der Parteipressedienst schon via APA die „beispiellose Menschenhatz“ gegen Rosenkranz. Nichts für ungut – aber wenn eine Kandidatin offen mit dem Feuer spielt, dann darf sie sich nicht beschweren, wenn ihre Hütte brennt. Die FPÖ läuft Gefahr, mit dem Rosenkranz-Wahlkampf total ins rechtsextreme Eck gedrängt zu werden. Aber das hat sie ganz alleine zu verantworten.</p>
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		<title>Gebt Parteien auch ein Transparenz-Konto!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 06:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Regierungs-Klausur hat sich redlich bemüht, die Blockaden zwischen Rot und Schwarz aufzulösen. Und das hat funktioniert – wenn auch nur im Schneckentempo: Rot bekommt die reduzierte Mindestsicherung. Pröll dafür sein Transparenz-Konto, das nun blumig „Transparenz-Datenbank“ heißt. Und alle wollen eine „ausdifferenzierte Bedarfserhebung“ für die Ganztagsschule durchführen.
Die Mindestsicherung ist sinnvoll – aber nur, wenn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierungs-Klausur hat sich redlich bemüht, die Blockaden zwischen Rot und Schwarz aufzulösen. Und das hat funktioniert – wenn auch nur im Schneckentempo: Rot bekommt die reduzierte Mindestsicherung. Pröll dafür sein Transparenz-Konto, das nun blumig „Transparenz-Datenbank“ heißt. Und alle wollen eine „ausdifferenzierte Bedarfserhebung“ für die Ganztagsschule durchführen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Mindestsicherung ist sinnvoll – aber nur, wenn die Regierung endlich mit dem Sparen beginnt!</p>
<p style="margin-top: 5px">Die „Transparenz-Datenbank“ ist akzeptabel – warum soll der Staat nicht sehen, wie viel Förderung ein Bürger bekommt? Umgekehrt gilt freilich ab sofort: Wenn jeder Bürger seine Förderungen offenlegen soll – dann soll das auch jede Partei tun. Her mit der „Transparenz-Datenbank“ für Parteien-Förderungen!</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Ganztagsschule schließlich wird schön langsam zur Frotzelei: Über 200.000 Eltern warten dringend auf Ganztags-Plätze (und haben das gerade in einer Schul-Umfrage detailliert kundgetan). Wenn die ÖVP jetzt eine „ausdifferenzierte Bedarfserhebung“ fordert, heißt das, diese Eltern dürfen weiter warten.</p>
<p style="margin-top: 5px">Liebe Regierung, wenn die Ganztagsschule nicht sehr rasch (!) kommt, gibt’s bei der nächsten Wahl gehörige Watschen. Zu Recht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unser Ski-Team muss neu starten – mit neuem Geist</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz katastrophalem Wetter (warum veranstaltet man die Spiele nicht dort, wo wirklich Winter ist, sondern geht 2014 schon wieder an einen Meeres-Ort?), trotz katastrophaler Fernseh-Bilder (warum lässt man nicht Winter-Profis wie den ORF produzieren, sondern beauftragt Wintersport-Amateure?) – war dieses Olympia ein Fest voll Sportsgeist, spannender Momente und ohne jeden Skandal.
Kanada hat uns vorgezeigt, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz katastrophalem Wetter (warum veranstaltet man die Spiele nicht dort, wo wirklich Winter ist, sondern geht 2014 schon wieder an einen Meeres-Ort?), trotz katastrophaler Fernseh-Bilder (warum lässt man nicht Winter-Profis wie den ORF produzieren, sondern beauftragt Wintersport-Amateure?) – war dieses Olympia ein Fest voll Sportsgeist, spannender Momente und ohne jeden Skandal.</p>
<p>Kanada hat uns vorgezeigt, wie ein bisher im Wintersport eher bedeutungsloses Land durch Engagement und ein nationales Groß-Event zur Sportnation Nummer 1 werden kann. Das ist vorbildhaft. Da können auch wir viel lernen.</p>
<p>Österreich hat bei diesen Spielen eindrucksvolle Erfolge erzielt – wir sind plötzlich in Sportarten Weltspitze, die wir vor ein paar Jahren noch gar nicht wirklich gekannt haben: Biathlon, Nordische Kombi, Ski-Cross, Snowboard, Skispringen sowieso. In all diesen Sportarten stimmt – von wirklichen idealtypischen Trainern wie Innauer und Pointner bis zu Idolen mit der goldrichtigen Einstellung wie Gottwald oder Schlieri alles: Spirit, Kampfgeist, aber auch Demut und Lebenseinstellung.<br />
Die Katastrophe von Vancouver war unser Herren-Ski-Team: Ein präpotenter Haufen ohne Siegeswillen, ohne richtige Einstellung – und deshalb logischerweise auch ohne Medaille. Unser ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist bei diesem Olympia kein Vorwurf zu machen. All die großartigen Erfolge der Biathleten, Skispringer, Nordischen, sogar Snowboarder gehen auf sein Konto. Doch Schröcks­nadel hat bei den Alpinen die Generations-Ablöse verpasst.<br />
Rasch. Das Herren-Trainerteam gehört in die Rente. Schröcksnadel muss dringend einen Neustart wagen. Ein neuer Spirit muss her. Unser Ski-Team ist Teil der nationalen Identität – wir wollen, bitte, keine Nation der „Loser“, sondern ein Land der „Winner“ sein. Deshalb, lieber Präsident – trau dich und wage den Neustart. Rasch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bitte erspart uns den Nazi- Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliche Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Präsidenten-Wahl wird zu einer Richtungs-Wahl, die in den nächsten Wochen in diesem Land viele Emotionen auslösen wird.
Die FPÖ hat sich entschieden, Barbara Rosenkranz für die Hofburg zu nominieren. Rosenkranz ist eine persönlich sehr liebenswerte und sympathische, politisch gleichzeitig aber auch extrem schräge und skurrile Frau.
Sie steht definitiv für alles, was in diesem Land extrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Präsidenten-Wahl wird zu einer Richtungs-Wahl, die in den nächsten Wochen in diesem Land viele Emotionen auslösen wird.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die FPÖ hat sich entschieden, Barbara Rosenkranz für die Hofburg zu nominieren. Rosenkranz ist eine persönlich sehr liebenswerte und sympathische, politisch gleichzeitig aber auch extrem schräge und skurrile Frau.</p>
<p style="margin-top: 5px">Sie steht definitiv für alles, was in diesem Land extrem rechts ist.</p>
<p style="margin-top: 5px">Ausländer sind für sie prinzipiell ein „G’sindel“, Asylanten primär Kriminelle, die Grenzen gehören dicht gemacht – und wenn es nach ihr ginge, sollte Österreich aus der EU austreten.</p>
<p style="margin-top: 5px">Als zehnfache Mutter, die es zur Landesrätin geschafft hat, wäre die Gute eigentlich Inbegriff einer Karrierefrau. Sie selbst predigt aber ein Frauenbild, das dem „Heimchen am Herd“ entspricht und nennt ihre Kinder Alwine, Sonnhild, Hildrun oder Hedda – als hieße das Motto: Adolf, schau oba.</p>
<p style="margin-top: 5px">FPÖ wäre gut beraten, seriösen Wahlkampf um VP-Wähler zu führen</p>
<p style="margin-top: 5px">Derzeit hält Rosenkranz bei 21 % der Stimmen – exakt so viel wie die FPÖ. Das wäre natürlich am 25. April eine Blamage – die FPÖ hat deshalb das Ziel, möglichst viele ÖVP-Wähler zu gewinnen, sich „konservativ-seriös“ zu geben. Der neue Slogan „Wir sind Heimat“ deutet bereits darauf hin, dass Rosenkranz einen nationalen Streichel-Wahlkampf führen will.</p>
<p style="margin-top: 5px">Allein, mir fehlt der Glaube. Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit, dass Rosenkranz und Strache einen Anti-Ausländer- und Anti-EU-Wahlkampf führen, der im aufgeheizten politischen Klima ohne brutale „Wortspenden“ auskommt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Das wird die Präsidenten-Wahl statt zu einer faden zu einer höchst emotionalen Abstimmung werden lassen. Heinz Fischer wird statt Glace- die Box-Handschuhe anziehen und in den Ring steigen müssen. Der Republik würde es freilich gut tun, wenn uns eine ultra-nationale Schlammschlacht erspart bleibt. Kein Mensch hat Lust auf einen Nazi-Wahlkampf &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ohne Hofburg-Kandidat ist Pröll arm dran</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/26/ohne-hofburg-kandidat-ist-proll-arm-dran/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 06:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beschluss von VP-Chef Pröll, auf einen Kandidaten gegen den „roten“ Heinzi Fischer zu verzichten, ist die erste kapitale Fehl-Entscheidung des jungen Pröll an der Partei-Spitze.
Mit Erwin Pröll – dem „Senior“ aus dem schwarzen Dynasty-Clan – hätte die ÖVP den idealen Gegen-Kandidaten zu Fischer gehabt. Keiner kann so wahlkämpfen wie Pröll sen., keiner ist so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beschluss von VP-Chef Pröll, auf einen Kandidaten gegen den „roten“ Heinzi Fischer zu verzichten, ist die erste kapitale Fehl-Entscheidung des jungen Pröll an der Partei-Spitze.</p>
<p style="margin-top: 5px">Mit Erwin Pröll – dem „Senior“ aus dem schwarzen Dynasty-Clan – hätte die ÖVP den idealen Gegen-Kandidaten zu Fischer gehabt. Keiner kann so wahlkämpfen wie Pröll sen., keiner ist so volksnahe – mit hoher Wahrscheinlichkeit hätten ein VP-Pröll und eine FP-Rosenkranz den amtierenden Präsidenten Fischer in einen zweiten Wahlgang gezwungen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Ein zweiter Wahlgang aber wäre das Ende des Fischer-Nimbus gewesen. Pröll hätte Chancen für einen Sieg im Hofburg-Rennen gehabt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Für die SPÖ wäre das ein Desaster geworden. Die Burgenland-Wahl wäre im Chaos versunken. Faymann wäre enorm unter Druck gekommen. Die rote Basis wäre vor der Wien-Wahl völlig verunsichert gewesen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Jetzt steht die ÖVP vor dem Scherbenhaufen: Fischer wird locker 65 % der Stimmen (und die Hälfte der VP-Stimmen) kassieren. Dann droht der ÖVP im Burgenland ein Debakel. In Wien wird Marek noch brutaler zerlegt werden. Die ÖVP stürzt von der Offensive in die völlige Defensive.</p>
<p style="margin-top: 5px">Auf Pröll junior kommen schwere Zeiten zu – auch, weil er Pröll senior als neuen Intimfeind hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ein Sieg für Kanzler – und Steuerzahler</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/23/ein-sieg-fur-kanzler-%e2%80%93-und-steuerzahler/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 07:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Kanzler Faymann zeigt seit Wochen verstärkt Leadership, wächst zunehmend in die Führungsrolle als Kanzler hinein. Er hat sich bei Eberau – und jetzt auch bei der „Bankensteuer“ durchgesetzt.
Das Match „Banken gegen Kanzler“ ging klar an Faymann – noch vor Obama, noch vor der EU erhält das kleine Österreich diese „Gerechtigkeits-Steuer“, die Symbolcharakter hat – aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kanzler Faymann zeigt seit Wochen verstärkt Leadership, wächst zunehmend in die Führungsrolle als Kanzler hinein. Er hat sich bei Eberau – und jetzt auch bei der „Bankensteuer“ durchgesetzt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Das Match „Banken gegen Kanzler“ ging klar an Faymann – noch vor Obama, noch vor der EU erhält das kleine Österreich diese „Gerechtigkeits-Steuer“, die Symbolcharakter hat – aber auch 500 Millionen bringt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Es ist eine Steuer im Sinn der Steuerzahler. Sie hilft, dass nicht die „Kleinen“ (über eine höhere Mehrwertsteuer), sondern die „Big Player“ die Folgen der Finanzkrise tragen. Das ist mehr als gerecht.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Banken umgekehrt werden einen kleinen Obulus von 0,1 Prozent ihrer Bilanzsumme verkraften können – schließlich werden derzeit schon wieder kräftige Gewinne geschrieben. Österreichs Banker – Unicredit, Raiffeisen, Erste – haben sich deshalb auch äußerst kooperativ gezeigt. Ein Image-Plus.</p>
<p style="margin-top: 5px">Dass die Banken die Steuer auf ihre Kunden abwälzen können, ist eine No-na-Frage. Jede Steuer endet letztlich beim Kunden. Aber in – durch den starken Wettbewerb ­abgeschwächter – Form.</p>
<p style="margin-top: 5px">Deshalb hat gestern nicht nur der Kanzler, sondern auch der Steuerzahler gewonnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Laudas Deal ist ein Götz-Zitat an die Politik</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/19/laudas-deal-ist-ein-gotz-zitat-an-die-politik/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 06:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Niki Lauda ist nicht zu stoppen. Nicht von einer übermächtigen Allianz AUA–Lufthansa, die mit Steuergeld die Flugtickets (fast) verschenkt. Nicht von Regierung und EU, die den freien Wettbewerb am Flugsektor praktisch beendet haben. Nicht einmal von seinen Zwillingen, die ihn vielleicht zum Leisertreten animieren könnten.
Der „Flying Niki“ gibt Gas – und hat mit einem deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niki Lauda ist nicht zu stoppen. Nicht von einer übermächtigen Allianz AUA–Lufthansa, die mit Steuergeld die Flugtickets (fast) verschenkt. Nicht von Regierung und EU, die den freien Wettbewerb am Flugsektor praktisch beendet haben. Nicht einmal von seinen Zwillingen, die ihn vielleicht zum Leisertreten animieren könnten.</p>
<p style="margin-top: 5px">Der „Flying Niki“ gibt Gas – und hat mit einem deutschen Partner einen genialen Deal gemacht:</p>
<p style="margin-top: 5px">– 21 Millionen Euro bar aufs Han-derl. Ganz ehrlich: Niki hat sich diesen Kaufpreis für seinen Wagemut und Einsatz verdient.</p>
<p style="margin-top: 5px">– 40 Millionen in die Niki-Kasse für künftige Investitionen: Damit hat Lauda genug Geld, um gegen die AUA in die Offensive zu gehen – aber er muss das Risiko nicht selbst zahlen. Typisch Niki.</p>
<p style="margin-top: 5px">Lauda startet mit den 40 Millionen einen Poker: Geht sein Risiko auf (und gewinnt er gegen die AUA), zahlt er die 40 Mille zurück, die Airline gehört weiter ihm – und „FlyNiki“ bleibt rot-weiß-rot.</p>
<p style="margin-top: 5px">Geht der Poker daneben und die Allianz AUA–Lufthansa erdrückt „FlyNiki“, geht Lauda in Pension, die Airline wandert an die Piefke.</p>
<p style="margin-top: 5px">Eleganter hat noch kein Unternehmer unserer Regierung das Götz-Zitat gesagt. Gratuliere!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine Mehrwertsteuer-Erhöhung wäre Wortbruch</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 06:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Zumutung. Die Regierung hat den Wählern ein klares Versprechen gegeben: keine Steuererhöhungen. Die heutige ÖSTERREICH-Enthüllung, dass Finanzminister Pröll in seiner Steuersektion alle Details einer Mehrwertsteuer-Erhöhung berechnen lässt, wäre Wortbruch.
Natürlich hat das Gegensteuern zur Krise Milliarden gekostet, natürlich kracht das Budget – aber Wähler müssen sich auf Politiker-Versprechen verlassen können. Wer vor der Wahl verspricht, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumutung. Die Regierung hat den Wählern ein klares Versprechen gegeben: keine Steuererhöhungen. Die heutige ÖSTERREICH-Enthüllung, dass Finanzminister Pröll in seiner Steuersektion alle Details einer Mehrwertsteuer-Erhöhung berechnen lässt, wäre Wortbruch.</p>
<p style="margin-top: 5px">Natürlich hat das Gegensteuern zur Krise Milliarden gekostet, natürlich kracht das Budget – aber Wähler müssen sich auf Politiker-Versprechen verlassen können. Wer vor der Wahl verspricht, dass es keine Steuererhöhung geben wird, darf nach der Wahl nicht die Erhöhung von Mehrwertsteuer oder Mineralölsteuer planen, er darf sie in Wahrheit auch nicht „andenken“.</p>
<p style="margin-top: 5px">Sowohl vom Kanzler als auch vom Finanzminister ist nach diesem Bericht ein Machtwort fällig:</p>
<p style="margin-top: 5px">Erstens: Die Vorbereitungen für eine Mehrwertsteuer-Erhöhung werden eingestellt!</p>
<p style="margin-top: 5px">Zweitens: Die Regierung garantiert, dass es keine Steuererhöhung geben wird.</p>
<p style="margin-top: 5px">Drittens: Der Finanzminister beginnt endlich ernsthaft zu sparen – in der Verwaltung, bei den Beamten, bei den Spesen. Auch bei den Spesen der Regierung: Dass sich derzeit gleich 6 von 14 Ministern auf Reisen befinden, ist für jeden Steuerzahler eine Zumutung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Niki-Verkauf wäre ein fürchterliches Signal</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 23:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Debakel. Der Wirtschafts-Standort Österreich steht vor einem Debakel. Wenn es wirklich stimmt, dass Niki Lauda seine Airline verkauft, ist das eine Bankrott-Erklärung für unsere Wirtschaftspolitik.
Die Regierung hat – gegen alle Warnungen – die AUA an die Lufthansa verschenkt und ihr skandalöse 500 Millionen Steuergeld dazugegeben. Das Resultat ist klar sichtbar: AUA und Lufthansa tun all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Debakel. Der Wirtschafts-Standort Österreich steht vor einem Debakel. Wenn es wirklich stimmt, dass Niki Lauda seine Airline verkauft, ist das eine Bankrott-Erklärung für unsere Wirtschaftspolitik.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Regierung hat – gegen alle Warnungen – die AUA an die Lufthansa verschenkt und ihr skandalöse 500 Millionen Steuergeld dazugegeben. Das Resultat ist klar sichtbar: AUA und Lufthansa tun all das, was sie nicht tun sollen. Sie streichen die Flüge aus den Bundesländern. Sie kastrieren den Flughafen Wien. Sie verschenken – mit unserem Steuergeld – die Flugtickets um 59 Euro.</p>
<p style="margin-top: 5px">Sprich: Sie ruinieren den letzten Rest an freiem Wettbewerb.</p>
<p style="margin-top: 5px">Lauda zieht daraus offenbar die Konsequenzen – so wie die AUA, verkauft auch er an deutsche Partner.</p>
<p style="margin-top: 5px">Wenn das wahr ist, hat unser Land keine rot-weiß-rote Airline mehr – die Politik hat dann nach der AUA auch „NIKI“ ruiniert.</p>
<p style="margin-top: 5px">Ein Verkauf von Lauda hat für unser Land eine katastrophale psychologische Wirkung: Junge Menschen verlieren den Glauben an die Chance, Unternehmer zu sein.</p>
<p style="margin-top: 5px">Niki, bleib uns als Unternehmer erhalten – wir brauchen Typen wie dich. Wenn wir nur mehr AUAs haben, können wir gleich das ganze Land an die Deutschen verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hat Kärnten das ganze Jahr Polit-Fasching?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 20:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Witze & Schräges]]></category>

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		<description><![CDATA[Lustig? Traurig? Es passiert selten, dass die Realität das Kabarett oder den Villacher Fasching überholt – aber in Kärnten ist das der Fall.
Ein Land haftet für zehnmal so ­viele Schulden, wie es Gesamtbudget hat -–und verteilt trotzdem an (fast) jeden Bürger Hunderter in bar? Ein Witz? In Kärnten leider Realität.
Eine Partei verbündet sich mit jener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig? Traurig? Es passiert selten, dass die Realität das Kabarett oder den Villacher Fasching überholt – aber in Kärnten ist das der Fall.</p>
<p style="margin-top: 5px">Ein Land haftet für zehnmal so ­viele Schulden, wie es Gesamtbudget hat -–und verteilt trotzdem an (fast) jeden Bürger Hunderter in bar? Ein Witz? In Kärnten leider Realität.</p>
<p style="margin-top: 5px">Eine Partei verbündet sich mit jener Partie, die sie vorher als „Rotzbuben“ bezeichnet hat. Ein Scherz? Bei FPK und FPÖ gerade geschehen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Und jene Partei, die längst Neuwahlen fordern und den Landeshauptmann ablösen sollte, kann sich auf keinen Kandidaten einigen. Absurd? Nein – Kärntner SPÖ.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Politik in Kärnten hat sich längst zum Dauer-Fasching entwickelt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Nach dem absurden Theater um Scheuch-Strache-Buchner-Petzner liefert jetzt die SPÖ ihr Polit-Kabarett. Was soll man von einer Partei halten, die ihren eigenen Villacher Bürgermeister nicht zum Obmann wählen will? Deren Funktionäre sich vor Hass so zerfleischen, dass sie Haiders Erben auch dann noch nicht ablösen werden, wenn die bereits alle im Häfen sitzen?</p>
<p style="margin-top: 5px">Wenn Sie heute Abend den Villacher Fasching „genießen“, denken Sie auch an die Kärntner Polit-Komiker. Und daran, ob Politik auf diesem Niveau noch lustig ist &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Pröll findet richtige Worte – folgen Taten?</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/14/proll-findet-richtige-worte-%e2%80%93-folgen-taten/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 20:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In den nächsten Wochen erlebt Josef Pröll seine Nagelprobe als Vizekanzler und Finanzminister: Er muss gegen die EU unser Bankgeheimnis sichern, er muss dringend das Budget sanieren (mit Bankensteuer und viel rascher als bisher von ihm geplant) und er muss die Regierung wieder auf volle Touren bringen. Derzeit ist der Regierungsmotor – wie Pröll im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen erlebt Josef Pröll seine Nagelprobe als Vizekanzler und Finanzminister: Er muss gegen die EU unser Bankgeheimnis sichern, er muss dringend das Budget sanieren (mit Bankensteuer und viel rascher als bisher von ihm geplant) und er muss die Regierung wieder auf volle Touren bringen. Derzeit ist der Regierungsmotor – wie Pröll im Interview erstmals öffentlich zugibt – „ins Stottern“ geraten.</p>
<p style="margin-top: 5px">In dieser Situation wirkt es lächerlich, wenn sich Pröll und Faymann jetzt gegenseitig mit ihren Umfragewerten bekritteln.</p>
<p style="margin-top: 5px">Beide – Pröll und Faymann – sitzen derzeit im Glashaus und sollten nicht mit Steinen werfen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Dass die Umfragen nicht besser sind, hat damit zu tun, dass sich Rot und Schwarz, nachdem sie gut gestartet sind und gemeinsam die Finanzkrise gemeistert haben, seit Sommer blockieren. Keine Schulreform, kein Asylgesetz, kein engagierter Kampf gegen Kriminalität, kein Budget mehr.</p>
<p style="margin-top: 5px">Prölls Interview ist bemerkenswert selbstkritisch – Hut ab. Jetzt sollte der Vizekanzler den offenen Worten Taten folgen lassen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Schluss mit Streit und Blockaden – liebe Regierung, fang endlich wieder zu arbeiten an!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kanzler besser als seine Werte</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/13/kanzler-besser-als-seine-werte/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

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		<description><![CDATA[Umfragen sind relativ – über die Frage, ob die Werte für den Kanzler gut oder schlecht sind, lässt sich trefflich (und lange) streiten.
Im weltweiten Vergleich sind Faymanns Werte (48 % Zustimmung, 23 % Ablehnung) respektabel. Obama und Sarkozy liegen schlechter.
Im Vergleich zu Vorgänger Gusi liegt Faymann sogar 20 % besser.
Was Faymann gut gelungen ist: Er punktet wieder bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umfragen sind relativ – über die Frage, ob die Werte für den Kanzler gut oder schlecht sind, lässt sich trefflich (und lange) streiten.<br />
Im weltweiten Vergleich sind Faymanns Werte (48 % Zustimmung, 23 % Ablehnung) respektabel. Obama und Sarkozy liegen schlechter.<br />
Im Vergleich zu Vorgänger Gusi liegt Faymann sogar 20 % besser.<br />
Was Faymann gut gelungen ist: Er punktet wieder bei der roten Klientel. Seine Ansagen für Gerechtigkeit, gegen Reiche, Banken und FPÖ kommen bei SPÖ-Wählern, Kleinstverdienen, Pensionisten gut an.<br />
Faymanns Manko: Er liegt bei den Jungen, bei den Besserverdienern – wie die SPÖ generell – schlecht.<br />
Faymann hat noch keinen Kanzlerbonus (höchste Zeit), er hat kein Angebot für Junge und Aufsteiger (die &#8220;Kreisky-Wähler“) und noch kein Rezept gegen die FPÖ.<br />
Aber Faymann holt gegen Pröll beachtlich auf. Der ÖVP-Chef verlor zuletzt deutlich stärker, die SPÖ liegt mit der ÖVP schon Kopf an Kopf.<br />
Jetzt muss Faymann den generellen Frust der Wähler mit dieser Regierung stoppen. Die Wähler haben Streit. Blockade, Untätigkeit satt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Politiker unser Vertrauen verlieren</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/13/warum-politiker-unser-vertrauen-verlieren/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 07:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Minus. Was wir in ÖSTERREICH seit Längerem beobachten, spiegelt sich jetzt auch im „Vertrauens-Index“ von OGM und APA wieder:
Die Regierung verliert zusehend das Vertrauen der Wähler.
Vor einem Jahr hatte VP-Chef Josef Pröll das Vertrauen von 41 % der Österreicher – seither hat er deutliche 17 % an Vertrauen verloren.
Der Kanzler stürzt von bescheideneren 29 % sogar ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Minus.</strong> Was wir in ÖSTERREICH seit Längerem beobachten, spiegelt sich jetzt auch im „Vertrauens-Index“ von OGM und APA wieder:</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Regierung verliert zusehend das Vertrauen der Wähler.</p>
<p style="margin-top: 5px">Vor einem Jahr hatte VP-Chef Josef Pröll das Vertrauen von 41 % der Österreicher – seither hat er deutliche 17 % an Vertrauen verloren.</p>
<p style="margin-top: 5px">Der Kanzler stürzt von bescheideneren 29 % sogar ins Minus. Erstmals hat eine Mehrheit der Wähler kein Vertrauen in den Bundeskanzler, der 30 % in einem Jahr verlor. Ein Alarmzeichen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Der Grund für den Vertrauens-Absturz ist klar: Vor einem Jahr haben Faymann und Pröll in eindrucksvoller Weise die Finanzkrise abgewehrt – seither sind sie in alte Fehler zurückgefallen: Streiten, blockieren.</p>
<p style="margin-top: 5px">Persönlich liegen Faymann und Pröll besser als ihre Umfragewerte – aber die Wähler haben kein Vertrauen mehr, dass die beiden eine moderne Ganztagsschule, weniger Kriminalität und vor allem ein sparsames und saniertes Budget schaffen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Ihr Vorteil: Am wenigsten Vertrauen haben die Österreicher zu Herausforderer Strache. Ein Vertrauens-Index von minus 46 % entspricht normalerweise dem von Schwerverbrechern. Kann man mit minus 46 % wirklich in eine Regierung kommen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wann löst die Regierung das Asyl-Problem?</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/11/wann-lost-die-regierung-das-asyl-problem/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oe24.at/wfellner/?p=1364</guid>
		<description><![CDATA[Blockade. Für die meisten Österreicher ist es unverständlich, dass die Regierung beim Thema „Asyl“ keine Lösung finden kann.
Natürlich hat der Kanzler recht, dass ein simples „Einsperren“ von Asylsuchenden nicht verfassungsgerecht ist – nichts ist peinlicher als ein Asylrecht, das nicht den Menschenrechten entspricht.
Umgekehrt sprechen für die Innenministerin die Fakten – knapp die Hälfte der Asylwerber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blockade. Für die meisten Österreicher ist es unverständlich, dass die Regierung beim Thema „Asyl“ keine Lösung finden kann.</p>
<p style="margin-top: 5px">Natürlich hat der Kanzler recht, dass ein simples „Einsperren“ von Asylsuchenden nicht verfassungsgerecht ist – nichts ist peinlicher als ein Asylrecht, das nicht den Menschenrechten entspricht.</p>
<p style="margin-top: 5px">Umgekehrt sprechen für die Innenministerin die Fakten – knapp die Hälfte der Asylwerber tanzt den Behörden auf der Nase herum, tauchen unter, wird – wie gerade in den letzten Wochen viele Beispiele zeigen – kriminell.</p>
<p style="margin-top: 5px">Dass sich die Regierung bei den Asylanten monatelang blockiert, ist unzumutbar. Es muss eine rasche, menschliche Lösung her.</p>
<p style="margin-top: 5px">Punkt 1: Dass Asylsuchende in den ersten Wochen ihrer Anwesenheit unter permanenter Betreuung sind, ist sinnvoll. So kann die Republik helfen – und ein Untertauchen vermeiden. Auch ein elektronisches Signal ist zumutbar.</p>
<p style="margin-top: 5px">Umgekehrt muss die Innenministerin einsehen, dass man Asylsuchende nicht wie Schwerverbrecher einsperren kann.</p>
<p style="margin-top: 5px">Gebt den Asylsuchenden in den ersten vier Wochen eine menschliche Rund-um-die-Uhr-Betreuung – und das Problem ist gelöst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wann beendet die Regierung ihre Blockade?</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/10/wann-beendet-die-regierung-ihre-blockade/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 06:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oe24.at/wfellner/?p=1362</guid>
		<description><![CDATA[Verglichen mit den Pleiten und Pannen der neuen deutschen CDU-FDP-Regierung ist unsere Große Koalition fast frei von Chaos.
Der Start war ambitioniert, der Kampf gegen die Krise erfolgreich, man spürte in den ersten Monaten: Diese Regierung will arbeiten und nicht – wie Gusi /Molterer – streiten.
Seit Herbst ist Sand im Getriebe. Nichts geht mehr: Die ÖVP [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verglichen mit den Pleiten und Pannen der neuen deutschen CDU-FDP-Regierung ist unsere Große Koalition fast frei von Chaos.<br />
Der Start war ambitioniert, der Kampf gegen die Krise erfolgreich, man spürte in den ersten Monaten: Diese Regierung will arbeiten und nicht – wie Gusi /Molterer – streiten.</p>
<p style="margin-top: 5px">Seit Herbst ist Sand im Getriebe. Nichts geht mehr: Die ÖVP blockiert die Schulreform, die SPÖ eine Asylreform, die Schwarzen wollen kein Konjunkturpaket mehr, die Roten kein Sparpaket.<br />
Es wird leider immer deutlicher: Auch die Regierung Faymann/Pröll ist zur Blockadepolitik der „alten“ Großen Koalition zurückgekehrt.<br />
Resultat: Die so ambitioniert gestartete Regierung bringt schon im zweiten Jahr nicht einmal mehr ein gemeinsames Budget zustande.<br />
Faymann und Pröll müssen zur Zusammenarbeit zurückkehren.<br />
Die ÖVP muss dringend mit Claudia Schmied die Ganztagsschule und Neue Mittelschule forcieren.<br />
Die SPÖ muss dringend mit Maria Fekter zu einer strikten, aber menschlichen Asylpolitik finden.<br />
Faymann und Pröll müssen rasch Gas geben beim Sparen und beim Budget-Sanieren nach der Krise.<br />
Stoppt die Blockade – und fangt endlich wieder zu arbeiten an.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schützt die Ministerin den Waffen-Grafen?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 06:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Justizministerin Bandion-Ortner ist offenbar von allen guten Geistern verlassen. Gestern rügte sie den Bundeskanzler, weil der in einem Interview zu den Waffen-Deals von Graf Ali das gesagt hat, was in diesem Land wirklich jeder fordert – nämlich: „Ich bin für die restlose Aufklärung aller Korruptionsvorwürfe durch die Justiz.“
Bandion lehrmeistert nun: „Es ist nicht Aufgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Justizministerin Bandion-Ortner ist offenbar von allen guten Geistern verlassen. Gestern rügte sie den Bundeskanzler, weil der in einem Interview zu den Waffen-Deals von Graf Ali das gesagt hat, was in diesem Land wirklich jeder fordert – nämlich: „Ich bin für die restlose Aufklärung aller Korruptionsvorwürfe durch die Justiz.“</p>
<p style="margin-top: 5px">Bandion lehrmeistert nun: „Es ist nicht Aufgabe des Kanzlers, einzelne Justiz-Verfahren zu kommentieren.“</p>
<p style="margin-top: 5px">Es ist aber sehr wohl Aufgabe der Justizministerin, den Österreichern zu garantieren, dass die Justiz Skandale nicht unter den Tisch kehrt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Graf Ali hat laut britischer Justiz bei Abfangjäger-Deals zumindest 10 Millionen Euro an „Amtsträger“ verteilt. Angeblich auch an österreichische Parteien – sprich die ÖVP, für die Bandion-Ortner in der Regierung sitzt. Die Waffen-Dealer von BAE haben Graf Ali bei der britischen Justiz für 321 Millionen Euro freigekauft. Und damit die Aufklärung dieser einzigartigen Bestechung abgedreht. Das ist eine Justiz-Sauerei der Sonderklasse.</p>
<p style="margin-top: 5px">Bei uns darf sich dieser Kuhhandel nicht wiederholen. Die Eurofighter-Deals müssen aufgeklärt werden. Dafür hat die Justizministerin zu sorgen. Und wenn sie das nicht tut, hat ihr der Kanzler auf die Finger zu klopfen. Aber kräftig, bitte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Höchste Zeit, wieder &#8220;I wer&#8217; narrisch&#8221;  zu schreien</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/08/hochste-zeit-wieder-i-wer-narrisch-%e2%80%a8zu-schreien/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Cordoba-Komplex. Auf den ersten Blick geht es nur um die schönste Nebensache der Welt: Unser Fußball-Team muss in der EM-Quali schon wieder gegen die Deutschen ran. Das ist böse. Wir Österreicher leiden seit Jahrzehnten am Cordoba-Komplex: Vor dem Match drohen wir den Piefkes jedes Mal mit Vergeltung – nach dem Schlusspfiff bleibt meist nur Katzenjammer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cordoba-Komplex. Auf den ersten Blick geht es nur um die schönste Nebensache der Welt: Unser Fußball-Team muss in der EM-Quali schon wieder gegen die Deutschen ran. Das ist böse. Wir Österreicher leiden seit Jahrzehnten am Cordoba-Komplex: Vor dem Match drohen wir den Piefkes jedes Mal mit Vergeltung – nach dem Schlusspfiff bleibt meist nur Katzenjammer. Keine Rede mehr von „I wer’ narrisch“.</p>
<p style="margin-top: 5px"><strong>ln der Wirtschaft steht es schon jetzt 1:0 für Österreich</strong><br />
Vielleicht stehen diesmal unsere Chancen besser. Im wirtschaftlichen Duell mit dem – oft präpotenten – Nachbarn sind wir schon lange nicht mehr der Underdog. In der Bewältigung der Wirtschaftskrise etwa steht es 1:0 für Österreich. Unsere Konjunkturdaten für 2010 sehen deutlich besser aus als die der Deutschen.</p>
<p style="margin-top: 5px"><strong>Auch bei der Regierung  haben wir die Nase vorne</strong><br />
Auch bei der Stabilität der Regierung liegt Österreich besser – 2:0. In Deutschland ist die Große Koalition schon zerbrochen – Merkel führt jetzt mit der FDP ein Chaos-Team, das bisher außer Pleiten, Pech und Pannen nichts zustande gebracht hat.</p>
<p style="margin-top: 5px">Dafür haben die Piefkes unsere AUA gekauft – für null Euro. Und vom Finanzminister bekam die Lufthansa sogar noch ein Millionen-Geschenk dazu. Ätsch – 1:2. Sie wollen unser Bankgeheimnis abdrehen. Foul – 2:2. Und für die Unfähigkeit der Bayern, die Kärntner Hypo zu führen, muss jeder von uns 100 Euro Steuergeld zahlen.</p>
<p style="margin-top: 5px"><strong>Sieg gegen Deutsche wäre Rache für Hypo und AUA-Schmach</strong><br />
Deutschland – Österreich, das wird ein Duell der Emotionen. Ein Sieg würde uns gut tun. Er wäre die Rache für AUA und Hypo. Und ein Beweis, dass wir mit dem großen Nachbarn Schlitten fahren. Manchmal hat Fußball doch eine höhere Bedeutung. Eine Neuauflage von Cordoba ist fällig &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kann man für 328 Millionen Justiz kaufen?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 08:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall Mensdorff-Pouilly wird zu einem bizarren Justiz-Skandal.
Dass der Ehemann der wichtigsten ÖVP-Politikerin der Ära Schüssel ein Waffen-Dealer ist, erscheint an sich sonderbar. Dass dieser ÖVP-Gatte Millionen Schmiergeld für Abfangjäger-Käufer verteilt, ist ein starkes Stück. Aber dass der Rüstungs-Gigant BAE 328 Millionen (!) Euro „Bußgeld“ an die britische Justiz zahlt, um sich das Schweigen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall Mensdorff-Pouilly wird zu einem bizarren Justiz-Skandal.</p>
<p style="margin-top: 5px">Dass der Ehemann der wichtigsten ÖVP-Politikerin der Ära Schüssel ein Waffen-Dealer ist, erscheint an sich sonderbar. Dass dieser ÖVP-Gatte Millionen Schmiergeld für Abfangjäger-Käufer verteilt, ist ein starkes Stück. Aber dass der Rüstungs-Gigant BAE 328 Millionen (!) Euro „Bußgeld“ an die britische Justiz zahlt, um sich das Schweigen des Österreichers zu erkaufen, ist bizarr.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Causa stinkt zum Himmel: Was ist das bitte für ein Justiz-System in London, in dem man die Aufklärung von Polit-Bestechung mit 328 Millionen abkaufen kann?</p>
<p style="margin-top: 5px">Und was wird jetzt mit „Graf Ali“ in Österreich? Gerade hierzulande haben die Wähler ein Recht auf Aufklärung: Wie viel Schmiergeld wurde beim Ankauf der Eurofighter bezahlt? Welche Partei kassierte?</p>
<p style="margin-top: 5px">Graf Ali hat den Eurofighter-Ausschuss im Parlament begnadet „am Schmäh“ gehalten. Er hat auch vor der Justiz bisher immer nobel geschwiegen. Wenn sein Verfahren in Österreich jetzt eingestellt wird, weil seine „Auftraggeber“ in London 321 Millionen zahlten, wäre das ein unglaublicher Skandal.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Justiz in Österreich muss jetzt zeigen, dass sie nicht käuflich ist. „Grillt“ den Grafen endlich – und klärt wenigstens den Eurofighter-Skandal auf!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Festspiel-Posse ist Polit-Skandal</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/06/festspiel-posse-ist-polit-skandal/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Festspiel-Betrug in Salzburg ist keine Kulturaffäre, sondern ein Polit- und Justiz-Skandal.
Die verschwundenen 2 Millionen aus dem Festspiel-Budget zeigen, dass die Salzburger Politiker als Kontroll-Instanz versagt haben.
Im Kuratorium der Festspiele sitzen Landeshauptfrau Burgstaller und Bürgermeister Schaden. Sie besitzen seit 2007 Prüfberichte, wonach das Geld nur so beim Fenster hinausgepulvert wurde.
Jeder Insider – von Schauspielern bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Festspiel-Betrug in Salzburg ist keine Kulturaffäre, sondern ein Polit- und Justiz-Skandal.<br />
Die verschwundenen 2 Millionen aus dem Festspiel-Budget zeigen, dass die Salzburger Politiker als Kontroll-Instanz versagt haben.<br />
Im Kuratorium der Festspiele sitzen Landeshauptfrau Burgstaller und Bürgermeister Schaden. Sie besitzen seit 2007 Prüfberichte, wonach das Geld nur so beim Fenster hinausgepulvert wurde.<br />
Jeder Insider – von Schauspielern bis zu Politikern – wusste, dass der Technikchef im Porsche durch die Stadt fuhr, die Gattin des Festspielchefs fette Honorare kassierte.<br />
Die Politiker unternahmen NULL. Verlangten keine Kontrolle, sahen sich die Bilanzen nicht an.<br />
Jetzt haben sie zum Polit-Skandal auch einen Justiz-Skandal. Festspiel- und Technik-Chef werden zwar seit Tagen vorverurteilt, doch es gibt bis heute keinen Haftbefehl. So konnte der Hauptverdächtige seelenruhig das Land verlassen. Das ist keine Festspiel-Posse mehr – das schreit nach politischen Konsequenzen .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bringt uns das Wahljahr 2010 ein Erdbeben?</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/02/02/bringt-uns-das-wahljahr-2010-ein-erdbeben/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 06:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wahljahr 2010 wird emotionsgeladen – es wird entscheiden, ob die Koalition fünf Jahre hält und welche Rolle HC Strache künftig in der Innenpolitik spielt.
Schon die nächsten Wochen werden Vorentscheidungen bringen:
– HC Strache muss entscheiden, ob er auch als Präsidentschafts­kandidat antritt. Wenn ja, wird die Wienwahl zur acht Monate langen Megawerbeschlacht.
– Die Volksbefragung wird zeigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wahljahr 2010 wird emotionsgeladen – es wird entscheiden, ob die Koalition fünf Jahre hält und welche Rolle HC Strache künftig in der Innenpolitik spielt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Schon die nächsten Wochen werden Vorentscheidungen bringen:</p>
<p style="margin-top: 5px">– HC Strache muss entscheiden, ob er auch als Präsidentschafts­kandidat antritt. Wenn ja, wird die Wienwahl zur acht Monate langen Megawerbeschlacht.</p>
<p style="margin-top: 5px">– Die Volksbefragung wird zeigen, wie sehr die Wiener zu Häupls neuem Kurs der Bürgernähe stehen. Jede Wahlbeteiligung über 40 % wäre für Häupl ein erster Sieg.</p>
<p style="margin-top: 5px">– Die Gemeinderatswahl in der Steiermark wird zum Gradmesser für die Stärke von Voves: Hält die SPÖ die roten Hochburgen?</p>
<p style="margin-top: 5px">Das Wahljahr kann für die SPÖ fulminant beginnen: Fischer steuert auf eine One-Man-Show mit über 70 % der Stimmen zu, wenn Strache nicht in den Ring steigt …</p>
<p style="margin-top: 5px">… und Niessl ist im Burgenland dank der „Asylanten-Mizzi“ die Absolute fast schon sicher.</p>
<p style="margin-top: 5px">Doch auch wenn die Gemeinderatswahlen, die Volksbefragung in Wien und die Burgenlandwahl erste Gradmesser sind – wirklich dramatisch wird es erst im Herbst.</p>
<p style="margin-top: 5px">Wenn Voves gegen den Ansturm der FPÖ den steirischen Landeshauptmann nicht halten kann, dann beginnt die SPÖ zu wackeln.</p>
<p style="margin-top: 5px">Und wenn die SPÖ in Wien bei einem Strache-Ausländer-Bombardement unter 40 % fallen sollte, dann droht Faymann ein Erdbeben in Haiti-Stärke.</p>
<p style="margin-top: 5px">Tipp 1: Häupl wird die Wienwahl klar gewinnen (zuletzt konnte ihn nicht einmal Haider entthronen).</p>
<p style="margin-top: 5px">Aber wenn Häupl wirklich verliert, dann gilt Tipp 2: Dann gibt es noch im Herbst Neuwahlen und eine Neuauflage von Schwarz-Blau.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Enthüllt endlich den Sumpf der Haider-Jahre</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/31/enthullt-endlich-den-sumpf-der-haider-jahre/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 06:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Korrupt. Kommenden Donnerstag jährt sich der Start der schwarz-blauen Regierung zum 10. Mal. Im Licht der jüngsten Justiz-Ermittlungen muss die Geschichte von „Schwarz-Blau“ wohl neu geschrieben werden: Die Ära Schüssel-Haider entpuppt sich im Nachhinein als korrupteste Regierungsphase dieses Landes.
Die Verhaftung des ÖVP-Masterminds Alfons Mensdorff-Pouilly (immerhin der Ehemann der ÖVP-Generalsekretärin) legt immer stärker den Schluss nahe: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Korrupt. Kommenden Donnerstag jährt sich der Start der schwarz-blauen Regierung zum 10. Mal. Im Licht der jüngsten Justiz-Ermittlungen muss die Geschichte von „Schwarz-Blau“ wohl neu geschrieben werden: Die Ära Schüssel-Haider entpuppt sich im Nachhinein als korrupteste Regierungsphase dieses Landes.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Verhaftung des ÖVP-Masterminds Alfons Mensdorff-Pouilly (immerhin der Ehemann der ÖVP-Generalsekretärin) legt immer stärker den Schluss nahe: Der Kauf der Eurofighter war eine unglaubliche Korruptions-Affäre. Die englische Justiz hat keinen Zweifel mehr daran, dass „Graf Ali“ im Rahmen von Abfangjäger-Deals Millionen Euro an Bestechungsgeld verteilt hat. Dafür hat er nicht nur in Tschechien und Ungarn, sondern auch in Österreich – laut britischem Ermittlungsbericht – „Korruptions-Zahlungen konkret verhandelt und durchgeführt“.</p>
<p style="margin-top: 5px">Damit hatte der ganze Eurofighter-Wahnsinnskauf wohl nur einen Sinn: Millionen an Parteifinanzierung für Schwarz und Blau. Der Meistbietende bekam den Zuschlag, Graf Ali verteilte das Geld.</p>
<p style="margin-top: 5px">Ein U-Ausschuss zu Mensdorff und Plech muss dringend neu starten</p>
<p style="margin-top: 5px">Noch unglaublicher ist der Korruptionssumpf rund um das blaue Freunderl-Trio Meischberger-Hochegger-Plech. Immer mehr stellt sich heraus, dass die drei überall dort ihr Handerl aufgehalten haben, wo die blauen Minister – von Grasser bis Böhmdorfer – Aufträge verteilen durften. Wie ein Inkasso-Büro hat das Trio offenbar hinter den Kulissen Millionen eingetrieben. Privat? Als Parteienfinanzierung?</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Krone der Korruptions-Politik betrieb offenbar Haider persönlich in Kärnten, wo er die Hypo-Gelder in Millionen-Paketen für seine Privat-Projekte, vor allem aber für seine Parteifinanzierung abzweigte.</p>
<p style="margin-top: 5px">In Wahrheit muss rasch ein neuer parlamentarischer U-Ausschuss gestartet werden, der diesen schwarz-blauen Korruptionssumpf lückenlos untersucht. Die Herren Mensdorff und Plech sind die Masterminds, die hinter dem Korruptions-Sumpf von Schwarz und Blau stehen. Es geht um viele, viele Millionen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Höchste Zeit für mehr Einsatz gegen die Krise</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/30/hochste-zeit-fur-mehr-einsatz-gegen-die-krise/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 10:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliche Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Skepsis. Das Schlimmste ist vorbei – aber wir haben die Krise noch lange nicht überstanden. Sowohl bei den Managern als auch bei den Konsumenten überwiegt die Vorsicht – nur noch 23 % der Österreicher glauben, dass es mit der Wirtschaft 2010 wieder aufwärts geht. Damit hat sich die Zahl der Optimisten in zwei Monaten halbiert!
Warum plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skepsis. Das Schlimmste ist vorbei – aber wir haben die Krise noch lange nicht überstanden. Sowohl bei den Managern als auch bei den Konsumenten überwiegt die Vorsicht – nur noch 23 % der Österreicher glauben, dass es mit der Wirtschaft 2010 wieder aufwärts geht. Damit hat sich die Zahl der Optimisten in zwei Monaten halbiert!<br />
Warum plötzlich so viel Skepsis?<br />
Punkt 1: Die Politik vermittelt kein Vertrauen mehr. Unsere Regierung, die der Krise vor einem Jahr mit ihrem Konjunkturpaket so engagiert gegengesteuert hat, kann sich heuer nicht einmal mehr auf ein Budget einigen.<br />
Punkt 2: Die EU, die sich am Höhepunkt der Finanz-Krise mit dem Euro als so wertvoll erwiesen hat, ist kaum noch handlungsfähig. Kein Mensch glaubt noch, dass die EU in absehbarer Zeit eine Banken-Steuer zustande bringt, der Euro fällt – mit Griechenland steht ein Mitglied vor dem Finanzkollaps.<br />
Punkt 3: Die Banken zocken wieder wie die Wilden, die Gier an den Finanzmärkten ist zurück. Doch für Kredite gibt es zu wenig Geld.<br />
Es ist Zeit für eine EU-weite, aber auch nationale Kraftanstrengung, wenn wir den Kampf gegen die Krise langfristig gewinnen wollen. Es ist Zeit für ein neues „Yes, we can“.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nützt die Chance auf den Neustart beim Asyl-Thema</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/29/nutzt-die-chance-auf-den-neustart-beim-asyl-thema-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 07:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Thema Asyl gibt es derzeit nur Sieger:
Burgenlands Niessl ist Sieger, weil das Asyl-Lager in Eberau sicher nicht kommen wird.
Niederösterreichs Pröll ist Sieger, weil die Asylanten in Traiskirchen auf 480 begrenzt werden.
Kärntens Dörfler ist Sieger, weil es im Süden weiter kein Asyl gibt.
Die SPÖ ist Sieger, weil die ÖVP als „Eberau-Partei“ allein geblieben ist.
Und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema Asyl gibt es derzeit nur Sieger:<br />
Burgenlands Niessl ist Sieger, weil das Asyl-Lager in Eberau sicher nicht kommen wird.<br />
Niederösterreichs Pröll ist Sieger, weil die Asylanten in Traiskirchen auf 480 begrenzt werden.<br />
Kärntens Dörfler ist Sieger, weil es im Süden weiter kein Asyl gibt.<br />
Die SPÖ ist Sieger, weil die ÖVP als „Eberau-Partei“ allein geblieben ist.<br />
Und die FPÖ ist Sieger, weil 70 % gegen „die Ausländer“ sind.<br />
Allein im Regen steht nur „Asyl-Mizzi“ Fekter, über der heute im Parlament &#8211; zu Recht &#8211; ein Scherbengericht niedergeht. Und die zum Eberau-Spott jetzt auch noch den Asylanten-Schaden hat, weil es für 700 Asyl-Werber künftig keinen Platz mehr geben wird.<br />
Warum ist diese Regierung nicht in der Lage, diese 700 Asylwerber solidarisch auf alle Bundesländer aufzuteilen? Ein kleines 100-Personen-Zentrum pro Landeshauptstadt &#8211; und das Asyl-Problem wäre in unserem Land keines mehr.<br />
Die Regierung soll den Neustart in der Asyl-Frage wagen: Schnellere Bearbeitung der Ansuchen, mehr Integration für ehrliche Asyl-Fälle, schnellere Abschiebung für die Täuscher &#8211; und endlich her mit einem Integrations-Minister !</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nützt die Chance auf den Neustart beim Asyl-Thema</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/29/nutzt-die-chance-auf-den-neustart-beim-asyl-thema/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 06:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oe24.at/wfellner/?p=1337</guid>
		<description><![CDATA[Beim Thema Asyl gibt es derzeit nur Sieger:
Burgenlands Niessl ist Sieger, weil das Asyl-Lager in Eberau sicher nicht kommen wird.
Niederösterreichs Pröll ist Sieger, weil die Asylanten in Traiskirchen auf 480 begrenzt werden.
Kärntens Dörfler ist Sieger, weil es im Süden weiter kein Asyl gibt.
Die SPÖ ist Sieger, weil die ÖVP als „Eberau-Partei“ allein geblieben ist.
Und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema Asyl gibt es derzeit nur Sieger:<br />
Burgenlands Niessl ist Sieger, weil das Asyl-Lager in Eberau sicher nicht kommen wird.<br />
Niederösterreichs Pröll ist Sieger, weil die Asylanten in Traiskirchen auf 480 begrenzt werden.<br />
Kärntens Dörfler ist Sieger, weil es im Süden weiter kein Asyl gibt.<br />
Die SPÖ ist Sieger, weil die ÖVP als „Eberau-Partei“ allein geblieben ist.<br />
Und die FPÖ ist Sieger, weil 70 % gegen „die Ausländer“ sind.</p>
<p style="margin-top: 5px">Allein im Regen steht nur „Asyl-Mizzi“ Fekter, über der heute im Parlament &#8211; zu Recht &#8211; ein Scherbengericht niedergeht. Und die zum Eberau-Spott jetzt auch noch den Asylanten-Schaden hat, weil es für 700 Asyl-Werber künftig keinen Platz mehr geben wird.</p>
<p style="margin-top: 5px">Warum ist diese Regierung nicht in der Lage, diese 700 Asylwerber solidarisch auf alle Bundesländer aufzuteilen? Ein kleines 100-Personen-Zentrum pro Landeshauptstadt &#8211; und das Asyl-Problem wäre in unserem Land keines mehr.</p>
<p style="margin-top: 5px">Die Regierung soll den Neustart in der Asyl-Frage wagen: Schnellere Bearbeitung der Ansuchen, mehr Integration für ehrliche Asyl-Fälle, schnellere Abschiebung für die Täuscher &#8211; und endlich her mit einem Integrations-Minister !</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Willkommen auf der Titanic am Weg zur Pleite &#8230;</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/28/willkommen-auf-der-titanic-am-weg-zur-pleite%e2%80%89/</link>
		<comments>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/28/willkommen-auf-der-titanic-am-weg-zur-pleite%e2%80%89/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 06:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oe24.at/wfellner/?p=1335</guid>
		<description><![CDATA[Es ist nicht zu fassen, aber wahr: Unsere Regierung verschiebt die Verhandlungen über das neue Budget auf das nächste Frühjahr. Faymann und Pröll wissen, dass sie 6 Milliarden Euro einsparen müssen, damit unser Land nicht pleite geht – aber sie haben die Coolness, ein volles Jahr „Arbeitspause“ einzulegen, bevor sie unser Budget sanieren.
Was passiert in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht zu fassen, aber wahr: Unsere Regierung verschiebt die Verhandlungen über das neue Budget auf das nächste Frühjahr. Faymann und Pröll wissen, dass sie 6 Milliarden Euro einsparen müssen, damit unser Land nicht pleite geht – aber sie haben die Coolness, ein volles Jahr „Arbeitspause“ einzulegen, bevor sie unser Budget sanieren.</p>
<p style="margin-top: 5px">Was passiert in der Zwischenzeit? Fährt Pröll wieder nach Mauritius? Schreibt Faymann Leserbriefe?</p>
<p style="margin-top: 5px">Nein, die beiden Regierungschefs machen Wahlkampf: Faymann will die Mehrheit in Wien und im Burgenland retten, Pröll die Mehrheit in der Steiermark gewinnen – da können beide Herren eine Budget-Sanierung nicht brauchen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Das Motto lautet: Wir fahren die Republik lieber gegen die Wand, als ehrlich zu sparen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Nicht böse sein: Dafür haben wir die Große Koalition nicht gewählt.</p>
<p style="margin-top: 5px">Diese Regierung wurde gewählt, um Krisen zu meistern und das Budget zu sanieren – nicht um feig vor Problemen davonzulaufen.</p>
<p style="margin-top: 5px">Es gibt Insider, die darauf wetten, dass nach einer für die SPÖ verlorenen Wien-Wahl ohnehin Neuwahlen im Bund kommen. Also verschiebt sich die Budget-Sanierung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Willkommen auf der Titanic.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/28/willkommen-auf-der-titanic-am-weg-zur-pleite%e2%80%89/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Diese Regierung kuschelt wohl nie wieder&#8230;</title>
		<link>http://blog.oe24.at/wfellner/2010/01/27/diese-regierung-kuschelt-wohl-nie-wieder/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 06:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehekrach. Nach nur einem Jahr im Kuschelbett agiert unsere Regierung nun so wie jedes schlechte Ehepaar 20 Jahre nach der Trauung: Es wird getrickst, gestritten, betrogen bis dass der Wähler die Partner scheidet.
Nichts geht mehr in der Koalition:
Asylzentrum? Es fliegen die Fetzen – Rot blockierte Fekter, bis die gestern (endlich) aufgegeben hat.
Neue Mittelschule? Ein wochenlanger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehekrach. Nach nur einem Jahr im Kuschelbett agiert unsere Regierung nun so wie jedes schlechte Ehepaar 20 Jahre nach der Trauung: Es wird getrickst, gestritten, betrogen bis dass der Wähler die Partner scheidet.</p>
<p style="margin-top: 5px">Nichts geht mehr in der Koalition:<br />
Asylzentrum? Es fliegen die Fetzen – Rot blockierte Fekter, bis die gestern (endlich) aufgegeben hat.</p>
<p style="margin-top: 5px">Neue Mittelschule? Ein wochenlanger Nervenkrieg – Schwarz blockiert Schmied, bis die aufgibt.</p>
<p style="margin-top: 5px">ORF-Reform? Beide Regierungspartner „legen“ sich nach Strich und Faden. Die SPÖ will sich „ihren“ ORF mit 160 Millionen aus dem Budget finanzieren lassen, die ÖVP blockt so lange, bis sie 50 % der Macht (und Sendezeit) bekommt. Keiner traut keinem mehr – es wird gepokert.</p>
<p style="margin-top: 5px">Und das Budget? Das wird wohl zum Trauerspiel. Jeder weiß, dass eisern gespart werden muss. Die ÖVP will Sozialleistungen sparen – nur über die Leiche der Roten, die drei Wahlen gewinnen müssen. Die SPÖ will Banken abkassieren – nur über die Leiche der ÖVP, die von diesen Banken finanziert wird.</p>
<p style="margin-top: 5px">Man kann sich kaum vorstellen, wie sich diese Regierung aufs Einsparen von 12 Milliarden in vier Jahren einigen will. In Wahrheit gibt es keine Gemeinsamkeit mehr – aber vier Wahlkämpfe.</p>
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		<title>Wann hilft endlich die Politik?</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 4,4 Millionen Euro haben die Österreicher – im Pro-Kopf-Vergleich – mehr für die Opfer von Haiti gespendet als alle anderen EU-Länder.
Während die Österreicher ihr Herz für die Kinder von Haiti öffnen, inszenieren unsere Politiker bei der Hilfe für Haiti ein an Peinlichkeit nicht zu überbietendes Schauspiel.
Auch gestern ging bei der Haiti-Hilfe null weiter. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 4,4 Millionen Euro haben die Österreicher – im Pro-Kopf-Vergleich – mehr für die Opfer von Haiti gespendet als alle anderen EU-Länder.<br />
Während die Österreicher ihr Herz für die Kinder von Haiti öffnen, inszenieren unsere Politiker bei der Hilfe für Haiti ein an Peinlichkeit nicht zu überbietendes Schauspiel.<br />
Auch gestern ging bei der Haiti-Hilfe null weiter. Der Kärntner Landes-Chef Dörfler (Vorsitzender der Landeshauptleute) meint zynisch, der Kanzler solle helfen. Der Kanzler meint, die Innenministerin sei zuständig, die gab den Ball an den Außenminister weiter.<br />
Liebe Dörflers, Faymanns, Prölls? Schämt Ihr Euch nicht bei diesem Bürokraten-Theater? Nehmt euch ein Herz, sagt Montag im ORF: Hier sind 5 Millionen Euro – und ein Hilfsplan der Regierung für Haiti.<br />
Es ist allerhöchste Zeit &#8230;</p>
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