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Der Festspiel-Betrug in Salzburg ist keine Kulturaffäre, sondern ein Polit- und Justiz-Skandal.
Die verschwundenen 2 Millionen aus dem Festspiel-Budget zeigen, dass die Salzburger Politiker als Kontroll-Instanz versagt haben.
Im Kuratorium der Festspiele sitzen Landeshauptfrau Burgstaller und Bürgermeister Schaden. Sie besitzen seit 2007 Prüfberichte, wonach das Geld nur so beim Fenster hinausgepulvert wurde.
Jeder Insider – von Schauspielern bis zu Politikern – wusste, dass der Technikchef im Porsche durch die Stadt fuhr, die Gattin des Festspielchefs fette Honorare kassierte.
Die Politiker unternahmen NULL. Verlangten keine Kontrolle, sahen sich die Bilanzen nicht an.
Jetzt haben sie zum Polit-Skandal auch einen Justiz-Skandal. Festspiel- und Technik-Chef werden zwar seit Tagen vorverurteilt, doch es gibt bis heute keinen Haftbefehl. So konnte der Hauptverdächtige seelenruhig das Land verlassen. Das ist keine Festspiel-Posse mehr – das schreit nach politischen Konsequenzen .

Kommentare

Wozu diese Aufregung?
Seit Jahrzehnten wissen die Politiker, dass die Künstler an unsere Kulturstätten mit weit überzogenen Gagen geködert werden .
Daher werden in Wien und auch in den Landeshauptstätten die Festspiele – Theaters – Museen mit hohen Steuergeldern subventioniert.
Hier gibt es wenn überhaupt keine Kontrollen.
Und wenn es einmal doch passieren sollte, so werden es die verantwortlichen Politiker zu verhindern wissen.
So war es immer und so wird es auch immer sein.
Seiden es geschehen Wunder!!!!!!

Von: Johann am 06.02.2010 um 17:38

Da wäre einmal die politik selbst, die sagt, Kultur sollte zukünftig von Privatgeldern bezahlt werden.
woher kommen diese Gelder und welcher preis ist dafür zu bezahlen?
Die Salzburger Festspiele müssen einmal selbst entscheiden, wollen sie vom staat das Geld bekommen, dann können keine privaten Geldgeber dort mitbestimmen, wollen sie von privaten Mäzen geführt werden, braucht der staat keine Gelder mehr geben.
Würden alle Aufführungen privat veranstaltet werden, wäre der Aufwand um 70 prozent kleiner von Beginn an, und die leute hätten noch immer was zu klotzen!

Von: rudolf.obenholzer am 07.02.2010 um 01:29

Das Kuriose dazu ist, dass die meisten Veranstaltungen bis auf den letzten Platz ausverkauft sind. Diese Positiven Meldungen werden immer wieder von den Herrn Direktoren im ORF bejubelt.
Wem soll man da noch glauben? Oder sind die Eintrittskarten so billig, dass die öffentliche Hand zuschießen muss?
Oder versagt hier der Aufsichtsrat?
Oder haben diese politischen Aufsichtsräte von einer Kostennutzen-Rechnung keine Ahnung?
Oder werden diese Kontrollorgane mit fürstlichen Gagen überhäuft?
Oder gibt es noch über bezahlte Künstler, die Mitglied des Hauses sind, jedoch seit Jahren nicht mehr aufgetreten sind und
trotzdem ihre Gage erhalten?
Diesen Katalog könnte man noch so weiter führen…..”Ende nie!”

Von: Johann am 07.02.2010 um 19:09


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