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	<title>Walter Unterweger - Mein WM-Tagebuch</title>
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		<title>Coole Lindsey: Daumen hoch für die WM</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 06:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Gestern, kurz vor 10.00 Uhr, am Fuße der Solaise. Die Sonne blinzelt übern Gipfel, doch es hat locker minus 20 Grad. Der Schnee knirscht unter meinen Schritten. Ich blicke den Hang hinauf und schon schießt sie mir entgegen. Doppelweltmeisterin Lindsey Vonn kämpft sich den Slalomkurs herunter. Sie boxt die Kippstangen beiseite, bei jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Gestern, kurz vor 10.00 Uhr, am Fuße der Solaise. Die Sonne blinzelt übern Gipfel, doch es hat locker minus 20 Grad. Der Schnee knirscht unter meinen Schritten. Ich blicke den Hang hinauf und schon schießt sie mir entgegen. Doppelweltmeisterin Lindsey Vonn kämpft sich den Slalomkurs herunter. Sie boxt die Kippstangen beiseite, bei jeder Berührung hört man ein dumpfes Peitschen.<br />
Große Schmerzen. „Hi, Lindsey!“, begrüße ich sie. „Wie geht es dir?“ Sie lächelt mich an, dann verzieht sie ihr hübsches Gesicht. „Ich habe große Schmerzen“, gesteht sie und hält mir ihre rechte Hand demonstrativ vor die Nase. Sie fährt mit Spezialschiene, dick vermummt. Mit grauem Tapeverband wurde der Skistock provisorisch an der verletzten Hand fixiert.<br />
Versprechen. Es war die Story dieser Weltmeisterschaft, als sich Lindsey beim Abfeiern an einer kaputten Champagner-Flasche die Sehne an ihrem rechten Daumen durchtrennte. Ob sie starten wird, will ich wissen. „Ich versuche es auf alle Fälle“, antwortet sie. „Es ist ja nur ein Daumen.“ Typisch Lindsey! Daumen hoch für den WM-Slalom.</p>
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		<title>In der Kirche betete Niki für ihr WM-Comeback</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 06:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Im ältesten Teil des WM-Orts legte Niki einen Zwischenstopp in der steinernen Kirche ein. Minutenlang hielt sie andächtig inne und lauschte den Proben von drei Künstlern, die für eine Aufführung übten. „Niki, bist du gläubig?“, will ich wissen. Sie: „Ja. Es kann nicht schaden, wenn ich den lieben Gott nach meiner Verletzung um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Im ältesten Teil des WM-Orts legte Niki einen Zwischenstopp in der steinernen Kirche ein. Minutenlang hielt sie andächtig inne und lauschte den Proben von drei Künstlern, die für eine Aufführung übten. „Niki, bist du gläubig?“, will ich wissen. Sie: „Ja. Es kann nicht schaden, wenn ich den lieben Gott nach meiner Verletzung um Gesundheit und Erfolg bitte.“<br />
Sie betete aber auch für eine Medaille und meinte, dass sie sehr dankbar sei, bei dieser WM dabei sein zu dürfen. Ihr Comeback gleicht einem Wunder. Am 4. Jänner hatte sich die 25-Jährige beim Einfahren für den Slalom in Zagreb bei einem Sturz schwer verletzt. Diagnose: Riss des inneren Seitenbandes, Einriss des vorderen Kreuzbandes, Impressionsfraktur des Schien­beinkopfes. Der  WM-Start war in weite Ferne gerückt.<br />
Große Liebe. Doch sie kämpfte sich zurück. Unterstützt von ihrem Freund und Servicemann Roland Schönegger. „Er hat mich immer wieder aufgebaut, wenn es mir einmal nicht so gut ging.“ Erst am vergangenen Dienstag hat sie von den Ärzten endgültig „grünes Licht“ bekommen.<br />
Aus dem Hinterhalt. Auch wenn sie versucht die Erwartungen hinunter zu schrauben, weiß sie genau, was heute auf sie zukommt: „Ich bin die Titelverteidigerin. Da schauen die Leute automatisch auf mich. Aber Favoritinnen sind andere, ich lauere im Hintergrund und greife an.“ Den wahren Härtetest hat sie aber längst schon hinter sich. Hosp: „Einmal beim Training bin ich mit dem verletzten Fuß direkt auf der Bindung gehockt, und es ist nichts passiert. Von dem her passt&#8217;s.“<br />
Ihr größter Vorteil: „Ich komme ausgeruht nach Val d&#8217;Isère – voller Kraft und Motivation.“ Druck verspüre sie keinen, sagt sie. „Ich lasse mich nicht in eine Rolle drängen. Seit meiner Verletzung weiß ich, auf was es im Leben ankommt.“</p>
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		<title>Hicke gratulierte per SMS</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 06:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Es war Punkt 21.02 Uhr, als Gold-Kathrin im Tirol-Berg eintraf. Michaela Kirchgasser und Masseurin Elisabeth Flatscher  trugen die frisch­gebackene Super-Kombi-Weltmeisterin auf ihren Schultern rein. Die Medaille hatte Kathrin  um ihren Hals hängen, sie schwebte auf Wolke sieben.
Berg bebte.  Kathrin, unser neuer Superstar. Den 6. Februar wird sie in ihrem Leben nie mehr vergessen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Es war Punkt 21.02 Uhr, als Gold-Kathrin im Tirol-Berg eintraf. Michaela Kirchgasser und Masseurin Elisabeth Flatscher  trugen die frisch­gebackene Super-Kombi-Weltmeisterin auf ihren Schultern rein. Die Medaille hatte Kathrin  um ihren Hals hängen, sie schwebte auf Wolke sieben.<br />
Berg bebte.  Kathrin, unser neuer Superstar. Den 6. Februar wird sie in ihrem Leben nie mehr vergessen. „Es ist auch der schönste Tag in meinem Leben“, sagte sie immer wieder. Tirol-Hausherr Adi Werner schenkte ihr ein Goldenes Tiroler Herz, welches auf einem Lammfell in einer Holzkiste lag. Dazu gab es für die Niederösterreicherin zehn Flaschen edlen Wein aus ihrer Heimat. Die hatten ihr Winzer aus Lan­genlois mitgebracht. Dazu eine Schoko-Torte aus Ischgl.  Dann dröhnte aus den Lautsprechern die Queen-Hymne „We Are The Champions“ – jetzt erschien auch Lizz Görgl, das Bronze-Girl wurde ebenfalls mit einem großen Hallo begrüßt. Beim  Fendrich-Song „I am from Austria“ schwappt die Stimmung über. Der Tirol-Berg bebte.<br />
SMS. Schon bei der Siegerehrung auf dem „Medal Plazza“ kämpfte Kathrin bei der Bundeshymne mit den Tränen. FIS-Präsident Gian Franco Kasper hatte ihr die Goldene überreicht, von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gab es als Zugabe ein Busserl. Ganz Österreich freut sich mit der Überraschungs-Weltmeisterin. Auch Ex-Teamchef Josef Hickersberger, der aus Abu Dhabi eine SMS an Alpindirektor Hans Pum schickte. „Siehst, Hans, auf uns Niederösterreicher ist immer Verlass.“</p>
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		<title>Mama Maier und ihre Vitamin-Kur</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 06:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Das gestrige erste Abfahrtstraining wollte sich Gerti Maier nicht anschauen. Sie unternahm lieber mit ihrem Mann, Hermann senior, einen ausgedehnten Spaziergang. Doch mit den Gedanken war sie die ganze Zeit bei ihrem Sohn und seiner schlimmen Verkühlung.
„Der Zeitpunkt ist natürlich schlimm“, meint sie. „Aber wir hoffen alle, dass es ihm bald besser geht.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Das gestrige erste Abfahrtstraining wollte sich Gerti Maier nicht anschauen. Sie unternahm lieber mit ihrem Mann, Hermann senior, einen ausgedehnten Spaziergang. Doch mit den Gedanken war sie die ganze Zeit bei ihrem Sohn und seiner schlimmen Verkühlung.<br />
„Der Zeitpunkt ist natürlich schlimm“, meint sie. „Aber wir hoffen alle, dass es ihm bald besser geht.“ Und sogar sie selbst will nichts unversucht lassen. Vor zwei Tagen hat sie Hermann sogar frisch gepressten Orangensaft ins Hotel „Grand Paradis“ gebracht, damit die Vitamine den Herminator wieder auf Vordermann bringen. Und in der örtlichen Kirche von Val d’Isère war sie mit ihrem Mann auch schon. Dort hat sie um Hilfe von ganz oben gebeten, damit es ihrem Sohn bald wieder besser geht.<br />
Eines weiß Gerti Maier aber auf alle Fälle: Aufgeben kommt für „ihren Bua“ keinesfalls in Frage. „Der Hermann ist ein Kämpfer“, verrät sie. „Seine größte Stärke ist seine Willenskraft. Die ist beim ihm ganz extrem ausgeprägt.“ Und weiter: „Das hat der Hermann von seinem Großvater, der war auch so einer, der hat nie aufgegeben.“<br />
Erinnerungen. Und dann erinnert sie sich und erzählt, dass ihr Hermann eigentlich immer dann am gefährlichsten war, wenn er angeschlagen war. Und, dass er sich auf die WM hier in den französischen Alpen schon so sehr gefreut hat. „Val d’Isère hat ihn schon immer fasziniert. Da hat er beim Hotelfenster auf die Strecke, auf der Patrick Ortlieb 1992 gewonnen hat, hinausgeschaut und hat gesagt: ,Mama, da will ich auch gewinnen.“ Das ist ihm inzwischen ja gelungen.<br />
Und wenn Hermann jun. diesmal nicht schell genug gesund wird, dann wird Gerti Hermann sen. beim Ärmel nehmen und noch mal in die Kirche gehen.</p>
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		<title>Andrea wurde Dancing Star</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 06:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Dienstagabend bebte der TirolBerg das erste Mal. Es war kurz vor 20 Uhr, als Andrea Fischbacher den Hügel hinauf zum inoffiziellen „Österreich-Haus“ stieg und musikalisch von den Kaunertalern begrüßt wurde. Als erste Gratulanten stellten sich TirolBerg-Wirt Adi Werner und Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, ein. Sie überreichten der frischgebackenen Bronzemedaillengewinnerin ein Schokoherz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Dienstagabend bebte der TirolBerg das erste Mal. Es war kurz vor 20 Uhr, als Andrea Fischbacher den Hügel hinauf zum inoffiziellen „Österreich-Haus“ stieg und musikalisch von den Kaunertalern begrüßt wurde. Als erste Gratulanten stellten sich TirolBerg-Wirt Adi Werner und Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, ein. Sie überreichten der frischgebackenen Bronzemedaillengewinnerin ein Schokoherz auf Lammfell und eine Magnumflasche feinsten Rotwein. Fischbacher versprach die 12-Liter-Bouteille erst am Ende der Saison zu köpfen – gemeinsam mit ihrem Fanklub.<br />
Flotter Tanz. Als die Kaunertaler den Zillertaler Hochzeitsmarsch anstimmten, wurde es für Fischbacher ernst. Sie musste mit Cheftrainer Herbert Mandl zum Tänzchen in die Mitte. Dabei trieb es der Salzburgerin die Röte ins Gesicht und ihr Hilferuf „Ich kann nicht tanzen“ ging im Lärm völlig unter. Unter der Führung ihres Chefs meisterte die 23-Jährige auch diese Hürde souverän .<br />
Immer wieder zog sie ihre Bronzemedaille aus der Hosentasche und zeigte sie jedem, der sie sehen wollte. Unter Blitzlichtgewitter marschierte sie von Tisch zu Tisch, später stellten sich auch noch Fiona Swarovski und ihr Karl-Heinz Grasser sowie Millionenshow-Moderator Armin Assinger als Gratulanten ein. Für Fischbacher glänzte Bronze an diesem Abend sowieso wie Gold. Dabei hätte es für sie fast schon am Dienstag zur Goldenen gereicht. Und das, obwohl ihr auf Weltmeisterin Lindsey Vonn ganze  vier Zehntel gefehlt hatten.<br />
Ein Kasper(l). Wie das? Bei der Siegerehrung am Abend passierte FIS-Präsident Gianfranco Kasper ein mehr als peinlicher Fehler. Der honorige Schweizer vergriff sich tatsächlich bei den Medaillen und wollte Fischbacher bereits die Goldmedaille umhängen. „Kein Problem“, grinste Fischbacher. „Die hole ich später ab.“ Ihr Traum von Gold, der lebt mehr denn je. Bevor sie  den TirolBerg um 22 Uhr Richtung Hotel verließ, überraschte sie alle mit einer mutigen Ansage: „Ich weiß, dass ich auch Lindsey Vonn schlagen kann.“</p>
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		<title>Pisten-Glamour: Fiona ließ Skimädels funkeln</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 06:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Glitzer und Glamour – gestern kam im WM-Ort erstmals ein Hauch von Noblesse auf. Das hatte mit dem viel beachteten Auftritt von Fiona Swarovski zu tun. Die millionenschwere Kristallerbin wurde für einen Abend mit dem Privatjet eingeflogen. Im VIP-Zelt, dem sogenannten House of Champions, gleich neben dem Bellevarde-Zielgelände stieg eine Präsentation der Extraklasse.

(c)Kernmayer
Glitzer-Helme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Glitzer und Glamour – gestern kam im WM-Ort erstmals ein Hauch von Noblesse auf. Das hatte mit dem viel beachteten Auftritt von Fiona Swarovski zu tun. Die millionenschwere Kristallerbin wurde für einen Abend mit dem Privatjet eingeflogen. Im VIP-Zelt, dem sogenannten House of Champions, gleich neben dem Bellevarde-Zielgelände stieg eine Präsentation der Extraklasse.</p>
<p><img style="vertical-align: middle" src="http://www.oe24.at/multimedia/archive/00224/Kernmayerftp-Fiona__224253a.jpg" alt="" width="350" height="234" /><br />
(c)Kernmayer</p>
<p>Glitzer-Helme. Fiona hatte im Auftrag des Schokoproduzenten und Skisponsors Milka die Helme der fünf Skiladys Michaela Kirchgasser, Maria Riesch (GER), Tina Maze (SLO), Ingrid Jacquemod (FRA), und Sarka Zahrobska (TCH) entworfen. Das Ergebnis: Modische Accessoires natürlich in Lila gehalten. „Für diese Sportlerinnen zu designen, war eine besonders schöne und vor allem spannende Aufgabe“, verriet Fiona im Rahmen des Abends. Im gleichen Atemzug betonte sie, dass sie und ihr Karl-Heinz Grasser selbst begeisterte Skifahrer wären. „Deshalb war es für mich noch reizvoller, diese einzigartige Verbindung zwischen Hochleistungssport und Design zu schaffen“, erklärte Fiona weiter.<br />
Lila Look. Obwohl: Bei ihrem letzten Auftritt mit Karl-Heinz anlässlich des Hahnenkamm-Klassikers in Kitzbühel hatte sie mehr abseits der Skipisten für Aufmerksamkeit gesorgt. Etwa beim coolen Shaken im VIP-Zelt von Ex-Rennläufer und Skivermarkter Harti Weirather. Die neuen Kreationen können sich durchaus sehen lassen, denn Fiona verpasste jeder Helmmarke einen ganz speziellen Look. So glitzern auf den fünf lila Helmen Hunderte verschiedenfarbige und unterschiedlich angeordnete Kristalle.<br />
Glücksbringer? Beim Super-G waren die Läuferinnen das erste Mal mit den neuen Helmen unterwegs. So glücklich sich Fiona über ihre Arbeit zeigte, ein Wunsch blieb ihr dann doch verwehrt. „Ich hoffe natürlich, dass meine Designs die Läuferinnen auch viel schneller machen“, sagte sie.<br />
Fehlanzeige! Beste Milka-Skiracerin war Tina Maze auf Rang fünf, die deutsche Mitfavoritin Maria Riesch reihte sich auf dem enttäuschenden achten Platz ein.</p>
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		<title>Unsere Stars wohnen im &#8220;Paradies&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 06:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Val d’Isère. Wenn man das Hotel „Grand Paradis“ betritt, sticht einem die Hinweistafel sofort ins Auge: „Privé Equipe d’Autriche“. Freundlicher wird es ein paar Schritte weiter an der Rezeption. „Grüas di Gott“ steht da in großen Lettern ins Holz geschnitzt, direkt über der rot-weiß-roten Ski-Austria-Fahne.
Und da steht er auch schon, der Hausherr. Franz Korosec ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Val d’Isère. Wenn man das Hotel „Grand Paradis“ betritt, sticht einem die Hinweistafel sofort ins Auge: „Privé Equipe d’Autriche“. Freundlicher wird es ein paar Schritte weiter an der Rezeption. „Grüas di Gott“ steht da in großen Lettern ins Holz geschnitzt, direkt über der rot-weiß-roten Ski-Austria-Fahne.<br />
Und da steht er auch schon, der Hausherr. Franz Korosec ist gebürtiger Steirer und stellt dem ÖSV sein Haus exklusiv zur Verfügung. „Mittlerweile hat sich eine Freundschaft entwickelt“, erzählt er. „Die Läufer wohnen gerne bei uns.“<br />
Dieses Mal logieren erstmals Damen und Herren gemeinsam unter einem Dach. Ohne spezielle Wünsche zu haben, erklärt Juniorchefin Antonia Korosec. Nur Hermann Maier, Benni Raich und Michael Walchhofer bewohnen Einzelzimmer (32 Quadratmeter) im dritten Stock. Bei den Damen genießen diesen Luxus nur Renate Götschl und Elisabeth Görgl, die ein Stockwerk ­höher wohnen. Alle Zimmer sind rustikal eingerichtet. Vom Balkon blicken die Fahrer auf die WM-Piste „Face de Bellevarde“ – von dort können sie sich gleich die Ideallinie einprägen.<br />
Urig ist vor allem die Bar im Erdgeschoss links von der Rezeption. An der Decke hängt ein riesiges Hirschgeweih, das in einen Leuchter umfunktioniert wurde. Die Bar dient auch als Raum für die Pressekonferenzen, ansonsten ist das Hotel für Journalisten Sperrzone. Für unsere Skistars gibt es sogar eine eigene ÖSV-Getränkekarte. Mit für Val d’Isère mehr als moderaten Preisen. Den Café au lait (Milchkaffee) gibt es schon um drei Euro, für einen Glühwein berappt man 3,50 Euro. Gleich um die Ecke am Platz kostet alles locker das Doppelte.</p>
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		<title>Jetzt will Mirna ein Baby</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 05:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einmal Peking-Ente essen und die Chinesische Mauer sehen. Lässt man das aus, dann war man nicht in China, heißt es. Da die Spiele dem Ende zugehen, musste ich reagieren. Das mit der Ente hatte ich schon erledigt, also war ich gestern auf dem größten Bauwerk der Erde. Sehr beeindruckend. Auch deshalb, weil ich in Begleitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal Peking-Ente essen und die Chinesische Mauer sehen. Lässt man das aus, dann war man nicht in China, heißt es. Da die Spiele dem Ende zugehen, musste ich reagieren. Das mit der Ente hatte ich schon erledigt, also war ich gestern auf dem größten Bauwerk der Erde. Sehr beeindruckend. Auch deshalb, weil ich in Begleitung unserer „Miss Olympia“ Mirna Jukic war. Die Bronzemedaillengewinnerin über 100 m Brust sorgte für riesiges Aufsehen, als wir mit Mama Mirela, Papa Zeljko und Freundin Tina bei Badaling, rund 70 Kilometer von Peking entfernt, die Mauer bestiegen. Als sie ihre Medaille für das ÖSTERREICH-Fotoshooting zückte, spielten sich turbulente Szenen ab.</p>
<p><img style="vertical-align: middle" src="http://appred1.online.local:9090/zeitung/multimedia/archive/00183/Kernmayerftp-Olympi_183557a.jpg" alt="" width="300" height="191" /><br />
Unbezahlbar. Innerhalb weniger Sekunden war Mirna umzingelt und konnte nicht mehr weiter. Alle wollten die Medaille anfassen. Manche boten Mirna sogar Geld für die Bronzene. „Diese Medaille ist für mich unbezahlbar. Für kein Geld dieser Welt würde ich sie hergeben.“ Als sie dann in einer ruhigen Minute so dastand und ihren Blick über die Hügel in die Ferne schweifen ließ, dachte ich mir: Jetzt oder nie! Der Zeitpunkt war günstig, da Papa Zeljko damit beschäftigt war, Mirnas Mutter die Story von Dschingis Kahn zu erzählen. Ich stellte die Frage: „Mirna, hörst du mit dem Schwimmsport wirklich bald auf?“ „Ich habe noch so viele andere Ziele, die ich erreichen möchte“, antwortete sie. „Zum Beispiel mein Publizistik-Studium. Und wie jede Frau träume ich von einer eigenen Familie. Ich möchte ein schönes, geregeltes Leben mit Kindern haben.“ „Aber du bist doch erst 22“, hielt ich dagegen. „Na und?“, grinste sie. „Ich habe schon immer gewusst, was ich will.“</p>
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		<title>Im Schwitzkasten des stärksten Manns der Welt</title>
		<link>http://blog.oe24.at/unterweger/2008/08/21/im-schwitzkasten-des-starksten-manns-der-welt/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 05:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olympia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein netter Kerl. Gestern hatte es feucht schwüle 34 Grad in Peking. Doch ins Schwitzen geriet ich aus einem ganz anderen Grund. Ich traf Matthias Steiner, den Gewichtheber, der Gold für seine tote Frau holte. Ein wirklich netter Kerl. Erst drückte er mir die Hand, dann nahm er mich demonstrativ in den Schwitzkasten. Dabei hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein netter Kerl. Gestern hatte es feucht schwüle 34 Grad in Peking. Doch ins Schwitzen geriet ich aus einem ganz anderen Grund. Ich traf Matthias Steiner, den Gewichtheber, der Gold für seine tote Frau holte. Ein wirklich netter Kerl. Erst drückte er mir die Hand, dann nahm er mich demonstrativ in den Schwitzkasten. Dabei hatte es mich schon allein beim Anblick seiner 145 Kilo fast umgehauen. Seine Oberarme entsprechen etwa dem Umfang meiner Oberschenkel! Alles klar? „Die Leute wollen immer meine Bizeps fotografieren“, beschwerte er sich bei mir. „Das verstehe ich überhaupt nicht, denn fürs Gewichtheben sind die gar nicht so wichtig. Auf die Beine, auf die kommt es an.“ Seit er sich in Peking Gold holte ist Steiner in aller Munde. Sogar dem „China Daily“ war der Koloss aus Obersulz bei Mistelbach eine Aufmacherstory wert. Unter dem Titel: „SUPERSTEINER“. Der Österreicher, der für Deutschland Gold holte.<br />
Leberkäs &amp; Sachertorte. Als wir gestern gemütlich im Österreich-Haus saßen und er neben mir einen Berg Leberkäse verdrückte, fragte ich ihn, wie viel er denn so zu sich nimmt, um sein Kampfgewicht zu halten. „Mein Kühlschrank ist immer randvoll“, grinste er herzlich. „Ich esse nicht wie andere dreimal am Tag, sondern sieben kleine Mahlzeiten.“ Dann verriet er, dass er an Wettkampftagen wie hier bei Olympia in Peking locker auf 8.000 Kalorien kommen muss, sonst würde das mit dem Heben nichts werden. Was er unter kleinen Mahlzeiten versteht, wollte ich dann schon noch wissen. Seine Antwort: „Drei Steaks, verschiedene Salate und immer viel Obst hinterher.“ Keiner is(s)t wie Steiner – in vielerlei Hinsicht – denke ich mir, und schaue ihm mit Freude beim Essen zu. Zum Abschluss fragte ich ihn noch, auf was er sich nach seiner Rückkehr nach Europa am meisten freue. Seine schlagfertige Antwort: „Auf die ­Sachertorte meiner Mutter, gar keine Frage.“</p>
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		<title>Ich traf Diego beim Basketball</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 05:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silke lunner</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Peking. Gestern erlebte ich meinen olympischen Höhepunkt. Ich schaute beim Basketball-Match USA gegen Deutschland vorbei. Und ich traf ihn. Ihn? Nein! Nicht Kobe Bryant, den Superstar der L. A. Lakers. Den habe ich zwar gesehen, aber nur aus der Ferne, nachdem er mit seinen Kollegen die Deutschen 106:57 vom Court gefegt hatte. Es gab einen, der sogar die millionenschweren NBA-Stars in den Schatten stellte: Fußballgott Diego Maradona.<br />
Er fieberte beim anschließenden Spiel Argentinien gegen Russland auf der Tribüne mit. Gut schaut er aus, dachte ich mir, als ich ihm die Hand schüttelte. Vor allem nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Meldungen gab, dass er bereits am Weg über dem Jordan sei. Zugegeben: Auf dem letzten Zeitungsbild, das ich von ihm sah, wirkte er nicht gerade fit. Aber jetzt. Diego hat abgespeckt – wieder einmal. „Es geht mir hervorragend“, sagte er und schaute mich mit seinen dunklen Augen freundlich an. „Ich genieße die Atmosphäre der Spiele und ich liebe Basketball.“ Bei jedem Punkt seiner Gauchos sprang er von seinem Sitz auf und applaudierte wie wild.<br />
Dancing Diego. Als Argentinien 91:79 gesiegt hatte, war er nicht mehr zu halten und legte neben mir ein Tänzchen hin. Wie lange er noch in Peking bleibt, wollte ich wissen. „Ein paar Tage noch. Es gibt genug zum Anschauen.“ Außerdem wolle er die Athleten im Dorf besuchen. Alles klar. Als Maradona versuchte, die Halle  zu verlassen, spielten sich verrückte Szenen ab. Sofort war er von einer riesigen Menschentraube umzingelt. Er genoss sichtlich den Rummel um seine Person. Die Arena musste er dann dennoch über einen Hinterausgang verlassen. Sicher ist sicher.</p>
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